DAX-Analyse am Morgen: Kann der DAX das Tempo halten?

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Bildquelle: dieboersenblogger.de

Während sich der DAX zu lange nicht gesehenen Höhen aufschwingt, bauen die Privatanleger in die steigenden Kurse hinein ihre Long-Positionen peu à peu ab. Das EUWAX-Sentiment (Jahressicht) rutschte zuletzt sogar ins negative Terrain, wodurch sich bereits vereinzelte Short-Trades gegen den Aufwärtstrend abzeichnen. Ob das eine gute Idee ist, wird sich in dieser Woche zeigen müssen.

Nachdem die EZB zuletzt für neue Kursavancen gesorgt hatte, könnte das US-amerikanische Pendant, die Fed, am Mittwoch (20 Uhr) etwas Sand ins Getriebe werfen. Allerdings ist das Überraschungspotenzial begrenzt, da am Markt fest mit einer Leitzinserhöhung um 25 Basis-Punkte gerechnet wird.

Bleibt noch der Hexensabbat (großer Verfall) am Freitag, der bereits im Vorfeld für höhere Volumina und Kursauschläge sorgen könnte. Es ist also gut möglich, dass die eine oder andere Hand verstärkt zu Gewinnmitnahmen tendiert, auch wenn der DAX (aus charttechnischer Sicht) durchaus noch das nächste Ziel bei 11.375/11.400 erreichen könnte. Spätestens ab diesem Bereich dürfte die Luft aber wieder dünner werden, wodurch sich Raum für eine Korrektur eröffnet. Das Problem: Den Sprung über 10.800 Punkte hat der DAX mit einem Gap vollzogen, was dafür spricht, dass wir (früher oder später) noch mal einen Test dieses wichtigen Niveaus sehen dürften. Immerhin wären das vom aktuellen Stand auch schon gut 400 Zähler.

Quelle: Deutsche Bank AG / X-markets / Bildquelle: dieboersenblogger.de


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