Aktien als Basis für eine gute Altersvorsorge

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Bildquelle: dieboersenblogger.de

Aktien sind eine ideale Grundlage für eine solide Altersvorsorge – wir haben an dieser Stelle schon des Öfteren darüber geschrieben. Nun zeigt eine Studie unter Federführung des Deutschen Aktieninstituts wieder einmal an Hand von fundierten Zahlen, wie richtig unser Ansatz ist.

Die Studie zeigt dabei die Überlegenheit von Aktien über einen für die Altersvorsorge relevanten Anlagezeitraum von 30 Jahren. Dabei werden Aktiensparpläne mit monatlich gleich bleibenden Einzahlungen unterstellt, die in der Vergangenheit eine durchschnittliche nominale Rendite (aus Kursgewinnen und Dividenden) von sieben bis zehn Prozent pro Jahr erzielten. Aktiensparpläne schneiden dabei fast immer besser ab als Sparpläne, die in festverzinsliche Wertpapiere wie z.B. Staatsanleihen investieren.

Da die Zinsen kurz- bis mittelfristig voraussichtlich auf niedrigem Niveau verharren werden, wird der Vorteil von Aktien künftig noch größer. Hiervon profitieren die Deutschen bislang kaum. Wer aber auf Aktien verzichtet, verzichtet auf ein gesichertes Auskommen im Alter. Denn: Bislang werden Aktien im System der Altersvorsorge in Deutschland viel zu wenig genutzt. Dies zeigt der Vergleich mit Ländern wie Großbritannien, den Niederlanden, Schweden oder den USA.

Die Einkünfte der deutschen Rentner beruhen weitgehend auf den Zahlungen der gesetzlichen Rentenversicherung, die aber aufgrund der demographischen Entwicklung zwingend an Leistungsfähigkeit einbüßt. Selbst diejenigen Altersvorsorgebeiträge, die in Deutschland am Kapitalmarkt (also z.B. über Pensionskassen oder Lebensversicherungen) angelegt sind, werden nur zu einem geringen Anteil in Aktien investiert.

Dabei vergessen viele: Mit einer langfristig orientierten Anlage lässt sich das oft als Grund für die Ablehnung von Aktien genannte Risiko deutlich verringern. Bei einem 30-jährigen Anlagezeitraum beträgt selbst die geringste Rendite der analysierten Aktien-Sparpläne über vier Prozent (unter Berücksichtigung von Ausgabeaufschlag und laufenden Kosten). Bei Anlagezeiträumen von 15 bis 20 Jahren liegt kein von uns analysierter Sparplan im Minus, d.h. zumindest die Summe der Einzahlungen bleibt immer erhalten.

Neben dem langfristigen Anlagehorizont ist die Diversifizierung (Streuung) ein notwendiges Instrument, um die Chancen der Aktienanlage zu nutzen. Dazu gehört vor allem eine Streuung über Aktientitel von Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen und Regionen. Wer dies alles berücksichtigt und im Rahmen seiner Altersvorsorge umsetzt, braucht sich vor Altersarmut nicht zu fürchten.

In diesem Sinne,
weiterhin viel Erfolg bei der Geldanlage

Ihre dieboersenblogger.de-Gründer
Christoph A. Scherbaum & Marc O. Schmidt

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