Die Sache mit der Abwrackprämie: Also ich kann nur staunen…

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Hallo zusammen. Einmal mehr musste ich heute schmunzeln, was ich so alles per Mail geschickt bekomme. Unter anderem diese Pressemitteilung: Abwrackprämie für Sexspielzeug – Einzelhandel entdeckt Konjunkturstütze als Marketinginstrument.

Ich will diese gar nicht kommentieren, ich stelle diese hier einfach im Original rein 🙂

Einzelhandel kopiert PKW-Abwrackprämie für Marketingzwecke

Berlin/Wien (pte/17.02.2009/06:05) – Die Abwrackprämie hat bei Autos gegriffen und den Absatz angekurbelt. Von dem Prinzip lässt sich nun auch der Einzelhandel inspirieren und offeriert eigene Konjunkturstützen beim Tausch von Alt gegen Neu. So bieten etwa Unternehmen der Erotikbranche bei der Rückgabe gebrauchter Vibratoren und entsprechendem Ersatz einen Preisnachlass von bis zu 40 Euro an. Dass es sich bei den Initiativen der Händler, die einen branchenübergreifenden Abwrack-Boom ausgelöst haben, nicht bloß um hohle Marketing-Gags handelt, belegt ihre plötzlich positive Umsatzentwicklung. Trotz einer aufgrund der Rabatte kleineren Gewinnspanne klettern die Zahlen wieder, während die Kaufzurückhaltung der Verbraucher schwindet. Dabei zeigt sich, dass beinahe alles abgewrackt werden kann.

Neben der Erotikbranche haben Unternehmen aus allen erdenklichen Sektoren die Abwrackprämie zu ihren eigenen Zwecken entdeckt und nutzen sie als Marketinginstrument, um die Verkaufszahlen zu steigern. Kleidung, Elektrogeräte, Geschirr, PCs, Handy-SIM-Karten, Kameras, Uhren oder Reisekoffer lassen sich sowohl im Sinne der Konsumenten als auch der Unternehmen abwracken. So bieten etwa der Küchenausstatter WMF beim Tausch eines alten gegen einen neuen Kochtopf oder der Schuhhändler Salamander beim Neukauf von reduzierten Stiefeln für alte Schuhe immerhin zehn Euro Rabatt. Die Höhe der Preisabschläge kann Medienberichten zufolge je nach Anbieter stark variieren und auch deutlich im lohnenden Bereich liegen. Ein neuer Anzug ist bei der Herrenausstatter-Kette „Herr von Eden“ beispielsweise um 300 Euro günstiger zu haben. Für Telekommunikationsanlagen winken sogar bis zu 2.500 Euro.

Dass die Abwrackprämie im Einzelhandel jedoch keine Neuerfindung ist, zeigen Rückgabeaktionen von Unternehmen wie WMF, Saturn, Media Markt, HP oder Braun. Diese haben ihre Produkte anhand ähnlicher Maßnahmen bereits vor Beginn der Konjunkturkrise erfolgreich vermarktet. Häufig stehen die Aktionen dabei in Zusammenhang mit sozialen und karitativen Zwecken. Ein Reisebüro etwa will abgewrackte und mit Gutscheinen gefüllte Koffer zugunsten einer Kinderklinik versteigern, berichtet die Welt. Kunden erhalten bei einer Reisebuchung eine Gutschrift von 150 Euro für ihre alten Gepäckstücke. Seit Beginn der Aktion habe der Umsatz des Unternehmens nach einer spürbaren Flaute gegenüber dem Vorjahr um zehn Prozent zugelegt. Einzelhandelsexperten warnen jedoch, dass die Aktionen aufgrund von Gewöhnungseffekten der Verbraucher zeitlich befristet sein sollten und eine Rückkehr zu gewohnten Preisstrukturen für die Unternehmen schmerzhaft sein können. (Ende) (Original von pressetext deutschland)

Also ich sag nur: OHNE WORTE 🙂


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