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Deutsche Bank & Commerzbank: Hammerharte Umkehrsymbolik

Manchmal kann Börse sehr klar sein. Jetzt zum Beispiel wieder. Was wurde da vor vom Wochenende der österreichischen Bundespräsidentenwahl und dem Verfassungsreferendum in Italien nicht alles spekuliert, ganz besonders auch, was die italienischen Banken angeht? Endgültiger Zusammenbruch? Verstaatlichung? Stützungskäufe durch die Europäische Zentralbank (EZB)? Natürlich wären davon auch die beiden deutschen Sorgenbanken Deutsche Bank (WKN: 514000 / ISIN: DE0005140008) und Commerzbank (WKN: CBK100 / ISIN: DE000CBK1001) betroffen, so die Einschätzung.

Bislang ist es ruhig geblieben. Die Börse hatte – wie das so ihre Art ist – wohl vieles schon vorweggenommen, wohl auch bei der Deutschen Bank und bei der Commerzbank. Dort geht es mit den Kursen zurzeit recht munter nach oben. Eine Trendwende? Zugegeben, ein verwegener Gedanke. Die Problemliste beider Institute ist lang: Niedrigzinsen, Kosten, Altlasten, Geschäftsmodell, Fintechs … Diese Agenda wird sich nicht so schnell abarbeiten lassen. Doch die Börse blickt immer [immer!] nach vorne, manchmal auch weiter und manchmal zu weit, was dann wieder zu Kursrückschlägen führt. Will heißen, fundamental bleibt es noch sehr unübersichtlich bei den beiden Häusern, was zu Enttäuschungen führen kann…

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SchummEin Beitrag von Thomas Schumm von Plusvisionen.de

Thomas Schumm ist Gründer und Herausgeber von Plusvisionen.de. Autor. Journalist. Früher auch: Reporter, Redakteur oder Chefredakteur. Seit 25 Jahren an der Börse. Bestimmt fast alles an der Börse gehandelt, was es so zu handeln gibt, jetzt aber ruhiger in dieser Hinsicht. Seit 20 Jahren publizistisch im Finanzbereich tätig. Begeistert von Wirtschaft und Börse.

Bildquellen: Thomas Schumm / Pressebild Deutsche Bank AG

 


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