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DAX-Analyse am Morgen: Action pur (nur nicht in Frankfurt)

Das internationale Parkett hat momentan einiges zu bieten: Gestern haussierten beispielsweise die Ölpreise (Brent und WTI) um mehr als 7%, nachdem die OPEC eine konkrete Drosselung der täglichen Fördermenge um 1,2 Mio. Barrel bekannt gab. Und während der Dow Jones das fünfte Allzeithoch in nur sieben Handelstagen markierte (aktuell liegt der Rekordpegel bei 19.225 Zählern), rutschte der Goldpreis auf den tiefsten Stand seit dem 8. Februar. Nur im DAX, da herrscht Tristesse – und das schon seit geraumer Weile:

ch846900_20161201Strenggenommen tretten die Kurse nämlich seit Anfang August im Leerlaufmodus auf der Stelle, wobei die Range (vorher immerhin noch 600 Zähler breit) zunehmend enger wird. Das alte Sprichwort „Buy the rumor, sell the fact“ scheint sich nach den BREXIT- und Trump-Blessuren irgendwie umzukehren. Man wartet demnach lieber ab und will nicht schon wieder auf dem falschen Fuß erwischt werden.

Wenn am Sonntag dann endlich italienische Fakten geschaffen werden, könnte also noch was nach oben gehen – so die Hoffnung. Doch Charttechnikern ist das mehr oder weniger egal, denn für sie wird vermutlich sowieso feststehen, dass es erst oberhalb von 10.800 Punkten zu nennenswerten Long-Impulse kommen dürfte. Gelingt der Break, könnte es aber (aufgrund des aufgebauten Bewegungspotenzials) schnell bis 11.000/11.100 raufgehen. Soweit die Theorie, die jetzt „nur“ noch in die Praxis umgesetzt werden müsste.

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Quelle: Deutsche Bank AG / X-markets / Bildquelle: dieboersenblogger.de


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