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Merck KGaA: Nicht nur die Pharma-Pipeline soll es künftig bringen

Der Pharmakonzern aus Darmstadt konnte seinen Umsatz im vergangenen dritten Quartal um 19 Prozent auf EUR 3,7 Mrd. steigern. Der Betriebsgewinn vor Sondereinflüssen (EBITDA) stieg im Vergleich zu vorherigen Quartal um EUR 424 Mio. auf EUR 1,2 Mrd., was einem Plus von 24 Prozent entspricht.

Die Gründe für diese Entwicklung sieht Vorstandsvorsitzende Stefan Oschmann zum einen in der Weiterentwicklung der Pharma-Pipeline und zum anderen durch entstandene Kostensynergien aus der Übernahme des Laborausrüsters Sigma-Aldrich. Dies machte sich vor allem in der Life Science-Sparte des Unternehmens bemerkbar, da Merck hier im dritten Quartal sein Ergebnis mehr als verdoppeln konnte.

Das erwartete EBITDA für das Gesamtjahr wurde um EUR 200 Mio. auf zwischen EUR 4,45 Mrd. und EUR 4,6 Mrd. erhöht, nachdem die Erwartungen bereits im August auf EUR 4,25 Mrd. bis EUR 4,4 Mrd. angehoben wurden. Das Unternehmen setzt hierbei in erster Line auf seine Pharmasparte, dem umsatzstärksten Segment des Unternehmens. Zudem wurden Rückstellungen von ca. EUR 40 Mio. für Forschungsprojekte aufgelöst, da die Kosten geringer ausfielen, als erwartet. Darüber hinaus war die Einstellung des Krebsmittels Evofosfamide mit geringeren Kosten verbunden, als zunächst erwartet.

Des Weiteren werden voraussichtlich nach einer längeren Pause wieder neue Medikamente auf den Markt gebracht. So beantrage das Unternehmen die Zulassung für ein Medikament zur Behandlung von Multipler Sklerose. Außerdem wird mit einer Zulassung für die Krebsimmuntherapie Avelumab gerechnet. Die weitere Entwicklung bleibt jedoch abzuwarten…

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Bildquelle: Pressefoto Merck KGaA


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