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Um 10: DAX verlässt neutrale Zone – Ölpreis wartet auf Trump und die OPEC

So langsam aber sicher spitzt sich die Lage am deutschen Aktienmarkt zu. Die neutrale Phase der vergangenen beiden Wochen scheint zu Ende zu gehen. Die Angst vor einer politischen Hängepartie in Italien nach dem Referendum hält die Märkte fest im Griff. Italiens Banken sind die Achillesferse der Eurozone und könnten jegliche geldpolitischen Normalisierungsversuche der Europäischen Zentralbank durchkreuzen.

Die OPEC hat es in der Hand, ob der Ölpreis als nächstes eher in Richtung 60 Dollar steigen oder wieder auf 40 Dollar einbrechen wird. Man versucht in letzter Sekunde, diplomatische Erfolge zu erzielen. Glaubwürdig ist das nicht. Die OPEC droht zu einem reinen Debattierclub zu werden.

Die eigentlich wichtige Entscheidung wird als nächstes aus Washington erwartet. Die von Donald Trump beabsichtigte Deregulierung des Fracking-Sektors würde die Markteintrittsbarriere der amerikanischen Ölproduktion wegen geringerer Kosten für den Umweltschutz herabsetzen. Eine solche Maßnahme könnte den Ölpreis zwischen fünf und zehn US-Dollar kosten. Eine allzu forcierte Produktionskürzung durch die OPEC käme damit einer Subvention der amerikanischen Konkurrenz gleich.

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Jochen StanzlEin Beitrag von Jochen Stanzl

Er ist Chef-Marktanalyst bei CMC Markets, Frankfurt. Davor war Jochen Stanzl über 15 Jahre bei der BoerseGo AG als Finanzmarktanalyst tätig und hat unter anderem die Portale GodmodeTrader, Jandaya und die Investment- und Analyseplattform Guidants mit aufgebaut und als erfolgreiche Kanäle in der deutschen Trading-Community etabliert. Sein analytischer Fokus liegt auf der Kombination aus technischer und fundamentaler Analyse von Währungen, Rohstoffen, Anleihen und der weltweiten Aktienmärkte.

Bildquellen: CMC Markets / dieboersenblogger.de


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