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DAX-Analyse am Morgen: So ließe sich die Pattsituation lösen

Es klappt scheinbar weder mit, noch ohne Unterstützung durch die Wall Street. Der DAX setzte jedenfalls auch gestern (als die US-Börsen feiertagsbedingt geschlossen blieben) das impulslose Geschäft fort. Die ernüchternde Bilanz: Zwischen dem Tageshoch und -tief lagen gerade einmal 61 Pünktchen, weshalb zum Handelsschluss nur ein marginales Plus von 0,25% zu Buche stand. Immerhin:

ch846900_20161125Geht es in diesem Tempo weiter, könnte uns der Nikolaus einen DAX-Stand von 11.000 Zählern in den Stiefel stecken – vorausgesetzt, die Kurse prallen nicht zum gefühlten x-ten Mal an der 10.800er-Marke ab. Doch dazu müsste sich der Leitindex nun auch endlich von der Volumenspitze bei 10.650 Punkten lösen. Keine leichte Aufgabe, zumal man den Eindruck gewinnt, dass der Markt auf diesem Niveau augenblicklich „fair“ bewertet zu sein scheint. Jedenfalls ist kaum jemand bereit, einen höheren Preis zu zahlen, während niedrigere Regionen im Gegenzug sofort zum Kauf genutzt werden (siehe unterstützende August-Trendgerade). In der Folge pendeln sich die Kurse in einer engen Range ein.

Ohne die bullishe Tendenz zu gefährden, ließe sich diese Pattsituation nun auf zwei Wegen lösen: 1.) durch den direkten Anstieg über 10.800, wodurch sich Platz bis 11.000/11.100 eröffnen würde. Oder 2.) mit einem Rücksetzer in Richtung 10.500 Zähler, von wo aus es mit neuem Schwung dann wieder aufwärts gehen könnte.

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Quelle: Deutsche Bank AG / X-markets / Bildquelle: dieboersenblogger.de


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