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Im Fokus Nordex: Zunehmend positives Geschäftsumfeld?

Die Nordex-Aktie (WKN: A0D655 / ISIN: DE000A0D6554) bereitete Anlegern 2015 viel Freude. Der Wert des TecDAX-Papiers hatte sich auf Gesamtjahressicht mehr als verdoppelt. 2016 sieht es anders aus. Nach einem anfänglichen Kurssturz schien sich die Aktie des Windturbinenherstellers im Sommer und Herbst stabilisiert zu haben. Zuletzt mussten Investoren jedoch erneut deutliche Kursverluste mitansehen.

Ein wichtiger Grund für die kurzfristige Kursschwäche kann in dem Ausgang der US-Präsidentschaftswahlen vom 8. November gesehen werden. Schließlich waren die Rollen zwischen Hillary Clinton und Donald Trump in einem Punkt klar verteilt. Während die Kandidatin der Demokratischen Partei, Clinton, für eine anhaltende Förderung der Erneuerbaren Energien stand, will Donald Trump die Kohleenergie fördern. Das sind nicht gerade Töne, die im Lager der Wind- und Solarenergieunternehmen gerne gehört werden.

Während es noch eine ganze Weile dauern wird, bis die Auswirkungen einer Trump-Präsidentschaft auf die Geschäftsergebnisse und den Aktienkurs bei Nordex sichtbar sein werden, hatte sich das Unternehmen selbst nicht gerade mit Ruhm bekleckert. Bei der Vorlage der Neunmonatszahlen für das Geschäftsjahr 2016 am 10. November hieß es, dass der verspätete Eingang einiger Aufträge und der damit verbundene spätere Baubeginn der entsprechenden Projekte eine Verschiebung in der Umsatzrealisierung zur Folge hätte. Daher rechnet das Management damit, für das Gesamtjahr lediglich das untere Ende der in Aussicht gestellten Zielspannen für Umsatz und die Profitabilität zu erreichen. Nordex geht von einem Geschäftsvolumen in Höhe von rund 3,35 Mrd. Euro (bisher: 3,35 und 3,45 Mrd. Euro) und von einer EBITDA-Marge von rund 8,3 Prozent (8,3 bis 8,7 Prozent) aus.

Nach neun Monaten lag die EBITDA-Marge bei 8,7 Prozent, während die Umsatzerlöse auch dank der Übernahme von Acciona Windpower (AWP) um 31 Prozent auf 2,34 Mrd. Euro gesteigert wurden. Das organische Wachstum betrug dabei 10,6 Prozent. Der Konzerngewinn schoss um 42 Prozent auf 64,4 Mio. Euro. Auf der Ergebnisseite konnte Nordex ein weiteres Mal mit einer gesteigerten Produktivität und einer besseren Projektabwicklung punkten. Zudem hat das Management einen starken Jahresendspurt in Aussicht gestellt.

Laut Konzernchef Lars Bondo Krogsgaard wird der 2016er-Auftragseingang weiterhin bei 3,4 Mrd. Euro gesehen. Außerdem könnten die Sorgen in Richtung Erneuerbare Energien in den USA angesichts eines Präsidenten Donald Trump übertrieben sein. Schließlich wurde auch in der größten Volkswirtschaft der Welt eine Lawine losgetreten in Richtung Ökostrom, die sich nicht so einfach aufhalten lassen dürfte. Außerdem ist das Pariser Klimaschutzabkommen in Kraft getreten. Die dort festgehaltene Dekarbonisierung des Energiesektors dürfte laut Krogsgaard ein zunehmend positives Geschäftsumfeld für Windkraft, insbesondere für Wind an Land als kostengünstige Energiequelle, bedeuten.

Spekulative Anleger, die steigende Kurse der Nordex-Aktie erwarten, könnten mit einem Wave XXL-Call der Deutschen Bank (WKN: DL25VS / ISIN: DE000DL25VS1) auf ein solches Szenario setzen. Der Hebel dieses Open-End-Papiers liegt derzeit bei 6,15; die Knock-Out-Schwelle bei 16,80 Euro. Wer aber als spekulativer Anleger eher short-orientiert ist, könnte mit einem Wave XXL-Put der Deutschen Bank (WKN: DL8THM / ISIN: DE000DL8THM4), aktueller Hebel 1,73; Knock-Out-Schwelle bei 25,15 Euro) auf fallende Kurse der Nordex-Aktie setzen.

Stand: 22.11.2016/ Ein Gastkommentar von Nicolai Tietze, Direktor db x-markets

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Bildquelle: Pressefoto Nordex/Ove Arscholl


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