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Barrick Gold nutzt die Gelegenheit

Barrick Gold (WKN: 870450 / ISIN: CA0679011084) hat sein Programm zum Ankauf eigener Anleihen kräftig aufgestockt. Und zwar möchte der Goldminen-Riese das Volumen von ursprünglich vorgesehenen maximal 350 Mio. Dollar nun auf 650 Mio. Dollar aufstocken. Um was es dabei geht:

Anfang des Monats hatte Barrick Gold bekannt gegeben, für drei unterschiedliche eigene Anleihen Rückkauf-Angebote zu machen. Betroffen waren lang laufende Anleihen (Fälligkeiten 2021 und 2026).

Ganz offensichtlich ist Barrick Gold der Ansicht, dass die zu zahlenden Zinsen verringert werden können, schließlich hat man derzeit ordentlich „Cash“ parat. Und diese Anleihen haben Kupons von 3,85%, 4,1% und 4,4%, was im derzeitigen Niedrigzins-Umfeld nicht ohne ist.

Barrick-Gold-Chart: finanztreff.de

Barrick-Gold-Chart: finanztreff.de

Das Angebot soll bis zum 1. Dezember laufen

Wahrscheinlich stieß das Angebot von Barrick Gold auf reges Interesse der Besitzer der besagten Anleihen. Warum sonst hätte Barrick Gold mitteilen sollen, dass das maximal vorgesehene Volumen für die Ankäufe um satte 300 Mio. Dollar aufgestockt wird? Hier gilt generell: Niedrigere Schulden machen Barrick Gold für Krisenzeiten robuster. Schuldentilgung alleine gilt erfahrungsgemäß bei diversen Aktionären nicht als besonders inspirierend für Käufe dieser Aktie. Ich persönlich finde diese Vorgehensweise von Barrick Gold – tilge Schulden, wenn es dir gut geht – solide und gut.

Und hier noch das Zitat zum Tag:

„Gib nicht zu schnell dein Wort, so brauchst du´s nicht zu brechen. Viel besser ist es, mehr zu halten als zu versprechen.“ – Friedrich Hebbel

Michael VaupelEin Beitrag von Michael Vaupel

Michael Vaupel, diplomierter Volkswirt und Historiker (M.A.), Vollblut-Börsianer. Nach dem Studium Volontariat und Leitender Redakteur und Analyst diverser Börsenbriefe (Emerging Markets, Internet, Derivate, Rohstoffe). Er ist gefragter Interview- und Chatpartner (N24, CortalConsors). Ethisch korrektes Investieren ist ihm wichtig.
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Bildquelle: Michael Vaupel / Pressefoto Deutsche Börse


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