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DAX-Analyse am Morgen: Was sind die Bremsfaktoren?

Eigentlich sind wir mitten drin, in der „statistisch besten“ Aktienphase des Jahres – doch wirklich vorangehen will es nicht. Da drängt sich natürlich gleich die Frage nach dem Grund für die Zurückhaltung auf.

Um es direkt vorweg zu nehmen: Mögliche Antworten sind wie immer komplex, vielschichtig und ad hoc nicht leicht zu finden. Ein Grund ist sicherlich der schwer zu kalkulierende politische Umbruch in den USA. Aber auch die anziehenden Anleiherenditen könnten für das komische Gefühl in der Magengegend verantwortlich sein.

ch846900_20161117Die Charts spiegeln die Probleme dabei recht gut wider, denn die ausgeprägte Seitwärtsphase (immerhin schon seit Anfang August) ist im Endeffekt nichts anderes als ein Ausdruck dieser Unsicherheit. Wie Sie wissen, beschäftigen sich Charttechniker aber nicht mit dem Wieso und Weshalb. Sie versuchen vielmehr, das zu handeln, was sie sehen.

Nun gut, sehen konnten wir gestern ein Pullback auf die August-Trendgerade und den vielbeachteten 10.650er-Widerstand, der am vergangenen Freitag in eine Unterstützung gewandelt wurde. Darunter könnte es noch einmal bis zur Volumenlücke im Bereich von 10.485/10.525 zurückgehen, die wir zunächst als Nachkaufchance einstufen. Nicht sehen konnten wir hingegen einen Ausbruch über 10.800 und ein Heranlaufen an 11.000 Punkte, denn der Ausbruch fand mal wieder nicht statt, weshalb wir (wohl oder übel) weiter darauf warten müssen.

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Quelle: Deutsche Bank AG / X-markets / Bildquelle: dieboersenblogger.de


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