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DAX-Analyse am Morgen: Rallye auf den letzten Drücker?

Trotz zuletzt beeindruckender Vorgaben von der Wall Street rührt sich am deutschen Aktienmarkt weiter herzlich wenig. Auch gestern verblieb der DAX in seiner altbekannten Wohlfühlzone und pendelte seitwärts. Für einige Marktteilnehmer scheint das Quergeschiebe der Aufhänger zu sein, um bereits jetzt einen Haken hinter die sonst typische Jahresendrallye zu machen – schließlich gab es vor einem Jahr in den letzten 1 1/2 Monaten auch nur magere 0,32% zu holen.

ch846900_20161116Sicherlich, die Zeiten in denen der DAX in diesem Zeitabschnitt zweistellige Renditen erzielen konnte, sind schon etwas länger her. Genaugenommen 17 Jahre, denn zuletzt gelang das Kunststück mit einem Plus von 19% kurz vor der Jahrtausendwende. Allerdings (und das passt durchaus in die aktuellere Betrachtung) ging es vor vier bzw. zwei Jahren 8% bzw. 6% nach oben – ein Plus, das immerhin über dem Durchschnittswert von 4% lag.

Lange Rede, kurzer Sinn: Statistisch bleibt eine Rallye auf den letzten Drücker weiter möglich. Jedoch (Sie ahnen es schon) müsste sich der DAX dafür endlich aus der Seitwärtszange befreien. Mit der runden 11.000er-Marke als Widerstand vor der Brust, ist das aber wahrlich keine leichte Aufgabe. Die Long-Seite bleibt für uns oberhalb der Unterstützung im Bereich von 10.485 aber dennoch zu favorisieren – nicht zuletzt, weil zumindest theoretisch durch die Schiebephase auch genügend Bewegungspotenzial zur Verfügung steht.

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Quelle: Deutsche Bank AG / X-markets / Bildquelle: dieboersenblogger.de


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