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Bargeld lacht, bringt aber keine Rendite – Aktien schon!

In diesen turbulenten Tagen führt man manchmal absurde Gespräche, vor allem wenn es um die Geldanlage geht. Die Furcht vor einer Abschaffung des Bargelds ist bei manchen Menschen so groß, dass sie tausende Euro in bar zu Hause lagern. Eine Einladung für jeden Einbrecher. Aber nicht nur das.

Auch Immobilien werden zu teils absurd hohen Preisen gekauft – Hauptsache, das Geld ist in Betongold investiert. Über Alternativen wird überhaupt nicht erst nachgedacht. Damit wir uns nicht falsch verstehen. Bargeld ist unersetzlich, aber in Maßen. Dass noch immer jeder Deutsche im Schnitt mit 103 Euro im Portemonnaie herum läuft ist in Zeiten von Maestro- und Kreditkarte absurd. Es zeigt aber, wie emotional die Deutschen in Sachen Bargeld sind.

Das Verhältnis zu Bargeld ist aber wahrscheinlich auch eine Generationenfrage. Wer mit dem Plastikgeld aufwächst, versteht die Bedeutung von Bargeld nur schwer. Daher verwundert es auch nicht, wenn bereits fast jeder Zweite weitgehend auf Bargeld verzichten könnte, so eine Studie von BITKOM. Über die Bedeutung, was Bargeld an Freiheit bedeutet, wird nicht nachgedacht. Die Folgen dieser Gedankenlosigkeit sieht man derzeit in Indien, wo eine Bargeldreform der schlimmsten Art, für Panik sorgt.

So etwas ist in Deutschland derzeit undenkbar. Aber ausschließen kann man auf lange Sicht nichts. Daher ist das Horten von Bargeld keine sinnvolle Alternative. Auch der gedankenlose Immobilienerwerb ist nur bedingt ratsam. Denn zwar hat man beide Vermögensgegenstände haptisch zum anfassen. Aber eine positive Rendite erwirtschaften sie nicht. Nur wenige Anleger schaffen es bekanntlich mit Immobilien positive Renditen zu erzielen. Daher kann eine eigengenutzte Immobilien (auch aus emotionalen Gründen) ratsam sein, aber mieten ist auf der anderen Seite ökonomisch in vielen Fällen sinnvoller.

Bleibt die Frage: Worin lege ich mein Geld an? Die Antwort ist so einfach wie banal. Dort wo auch die Reichen ihr Geld anlegen. Am Aktienmarkt. Die Deutschen haben zwar Panik vor der Aktie – 20 Jahre Deutsche Telekom an der Börse lassen grüßen – aber immer mehr stellen fest, dass das Risiko bei entsprechender Sorgfalt bei der Auswahl durchaus überschaubar ist. Erst recht, wenn man in langen Zeiträumen denkt. Dann sind 7 bis 8 Prozent keine Phantasie, sondern Realität. Aber ein bisschen muss man sich schon damit beschäftigen. Aber beim Autokauf oder der Küchengestaltung investiert man ja auch Unmengen Zeit. Also kann man das auch für die Geldanlage tun.

In diesem Sinne,
weiterhin viel Erfolg bei der Geldanlage

Ihre dieboersenblogger.de-Gründer
Christoph A. Scherbaum & Marc O. Schmidt

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Bildquelle: dieboersenblogger.de


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