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Um 10: DAX bleibt in neutraler Zone – Gute Stimmung in New York und London

Deregulierung, schuldenfinanzierte Infrastrukturinvestitionen, Senkung von Unternehmenssteuern – das ist gut für die Wall Street, hilft aber dem Deutschen Aktienindex erst einmal nicht weiter. Gestern scheiterte der Index am Widerstand bei 10805 Punkten, und das obwohl der Dow Jones auf ein neues Allzeithoch gesprungen war.

Der DAX hinkt damit weiter der Wall Street hinterher, was darauf hindeutet, dass globale Investmentfonds immer noch einen Bogen um deutsche Aktien machen. Das Potenzial sehen sie dagegen in New York und London, wo die Indizes nahe ihrer oder auf Allzeithochs notieren.

Das Stimmungsbild zeigt, dass Privatanleger vor der Wahl von Donald Trump noch gar nicht in der laufenden Rally an der Wall Street investiert waren. Sie steigen jetzt ein und sind bullisch geworden – aber sie greifen aktuell bei Industrie- und anderen US-Aktien zu. Sicherlich kann auch der DAX getrieben von der Wall Street tendenziell weiter steigen. Die Party wird aber in New York und London gefeiert, nicht in Frankfurt.

Jochen StanzlEin Beitrag von Jochen Stanzl

Er ist Chef-Marktanalyst bei CMC Markets, Frankfurt. Davor war Jochen Stanzl über 15 Jahre bei der BoerseGo AG als Finanzmarktanalyst tätig und hat unter anderem die Portale GodmodeTrader, Jandaya und die Investment- und Analyseplattform Guidants mit aufgebaut und als erfolgreiche Kanäle in der deutschen Trading-Community etabliert. Sein analytischer Fokus liegt auf der Kombination aus technischer und fundamentaler Analyse von Währungen, Rohstoffen, Anleihen und der weltweiten Aktienmärkte.

Bildquellen: CMC Markets / dieboersenblogger.de


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