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Nordex: So geht es nicht

Die Aktie des Hamburger Windturbinenherstellers Nordex (WKN: A0D655 / ISIN: DE000A0D6554) konnte in den vergangenen Tagen kein weiteres Mal vom Erfolg des dänischen Konkurrenten Vestas (WKN: 913769 / ISIN: DK0010268606) profitieren. Auch die jüngsten Geschäftsergebnisse vermochten es nicht, eine Erholungsrallye beim TecDAX-Wert anzuschieben.

Am Donnerstag meldete das Unternehmen, dass einige Aufträge verspätet eingegangen seien und der damit verbundene spätere Baubeginn dieser Projekte eine Verschiebung in der Umsatzrealisierung zur Folge hätte. Daher sollen Umsatz und die Profitabilität im Geschäftsjahr 2016 am unteren Ende der in Aussicht gestellten Zielspannen ins Ziel kommen. Für die Erlöse hatte Nordex einen Wert zwischen 3,35 und 3,45 Mrd. Euro in Aussicht gestellt, während die EBITDA-Marge bei 8,3 bis 8,7 Prozent gesehen wurde.

In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2016 kletterten die Umsätze vor allem dank der Übernahme von Acciona Windpower (AWP) um 31 Prozent auf 2,34 Mrd. Euro. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) stieg um 48 Prozent auf 203,9 Mio. Euro. Das entspricht einer EBITDA-Marge von 8,7 Prozent. Grundlage für diese positive Entwicklung waren die gesteigerte Produktivität und eine bessere Projektabwicklung, hieß es von Unternehmensseite. Der Konzerngewinn erhöhte sich um 42 Prozent auf 64,4 Mio. Euro.

Nordex-Chart: finanztreff.de

Nordex-Chart: finanztreff.de

Zwar hat Nordex einen starken Jahresendspurt angekündigt, trotzdem straften Investoren die Aktie am Donnerstagvormittag aufgrund der wenig berauschenden Aussichten für die Umsätze und die Profitabilität ab. Damit setzt sich der jüngste Negativtrend, der die Nordex-Aktie deutlich unter die 200-Tage-Linie geführt hat, fort. Wer den Kursrücksetzer jedoch als Kaufgelegenheit sieht und sogar überproportional von einem Kurs-Comeback der Nordex-Aktie profitieren möchte, setzt zum Beispiel auf Hebelprodukte (WKN: HU4BMW / ISIN: DE000HU4BMW5).

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Bildquelle: Pressefoto Nordex


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