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Epigenomics: Wie lange kann das so weitergehen?

Bei Epigenomics (WKN: A11QW5 / ISIN: DE000A11QW50) heißt es für die Anleger weiter bibbern. Ja, das Unternehmen macht große Fortschritte mit seinem wichtigsten Produkt, Epi proColon, einem Bluttest zur Darmkrebsvorsorge. Die amerikanische Aufsichtsbehörde FDA hat es im Frühjahr zugelassen, was an der Börse auch gehörig gefeiert wurde.

Die überparteiliche Gesetzesinitiative von US-Kongressmitglied Donald M. Payne, Jr. (Dem.) und Charles Dent (Rep.) sieht vor, dass von der FDA zugelassene Bluttests zum Darmkrebs-Screening durch die staatliche Krankenversicherung Medicare erstattet werden, um die Teilnahmerate an der Darmkrebsvorsorge zu erhöhen,“ sagte Greg Hamilton, Vorstandsvorsitzender von Epigenomics.

Epigenomics-Chart: finanztreff.de

Epigenomics-Chart: finanztreff.de

Tatsächlich stiegen auch die Umsatzerlöse im dritten Quartal um 83 Prozent. Der Grund: Die Produktumsätze kletterten um 95 Prozent. Alle Achtung. In den ersten neun Monaten nahmen die Erlöse ebenfalls um 83 Prozent zu. So weit die guten Nachrichten. Aber schafft es Epigenomics inzwischen auch Gewinne zu erwirtschaften? Der Nettofehlbetrag lag im dritten Quartal 2016 bei 2,3 Millionen Euro (Q3 2015: 2,4 Millionen Euro) und für die ersten neun Monate 2016 bei 10,0 Millionen Euro (9M 2015: 8,0). In der längerfristigen Betrachtung haben sich die Verluste somit sogar noch ausgeweitet, was man als Aktionär erstmal schlucken muss.

Und wie lange kann das so weitergehen?…

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SchummEin Beitrag von Thomas Schumm von Plusvisionen.de

Thomas Schumm ist Gründer und Herausgeber von Plusvisionen.de. Autor. Journalist. Früher auch: Reporter, Redakteur oder Chefredakteur. Seit 25 Jahren an der Börse. Bestimmt fast alles an der Börse gehandelt, was es so zu handeln gibt, jetzt aber ruhiger in dieser Hinsicht. Seit 20 Jahren publizistisch im Finanzbereich tätig. Begeistert von Wirtschaft und Börse.

Bildquellen: Thomas Schumm / Pressefoto Epigenomics


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