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Borussia Dortmund: Was bleibt hängen?

Die Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA (WKN: 549309 / ISIN: DE0005493092) veröffentlichte zu Wochenbeginn ihre neuen Quartalszahlen. Da bei Borussia Dortmund das Geschäftsjahr vom Kalenderjahr abweicht, geht es hierbei um die Zahlen zum „ersten Quartal“ des Borussia-Geschäftsjahres.

Dieser Zeitraum war der 1. Juli 2016 bis 30. September 2016. Und wie fielen sie nun aus, die Zahlen für diesen Zeitraum? Die Umsätze stiegen sehr kräftig, und zwar um 40,9% auf 126,8 Mio. Euro. Das war ein Plus von satten 36,8 Mio. Euro. Nun ist es bei Fußballvereinen aber durchaus sinnvoll, bei diesen Umsatzzahlen die Transfererlöse/kosten herauszurechnen. Sobald dies getan wird, liegt der Umsatz bei 81,6 Mio. Euro, verglichen mit 73,2 Mio. Euro im entsprechenden Vorjahresquartal. Auch das ist ein schöner Anstieg von 11,5% oder 8,4 Mio. Euro. Und was blieb unter dem Strich hängen?

BVB-Chart: finanztreff.de

BVB-Chart: finanztreff.de

BVB-Aktie legt in 3 Monaten rund 40% zu

Eine Menge: Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (= Ebit) stieg auf +24,1 Mio. Euro, der UEFA Champions League mit den entsprechenden Einnahmen sei Dank. Im entsprechenden Vorjahreszeitraum wurde noch ein negatives Ebit (-5,2 Mio. Euro) erzielt. Die vollständigen Daten in Form des Quartalsfinanzberichts wird es laut Borussia Dortmund ab dem 11. November geben. Fakt ist: Die BVB-Aktie ist bereits stark gestiegen und steht auf dem höchsten Stand seit ca. 14 Jahren. Die vorläufigen Zahlen sind gut, überhaupt keine Frage. Die Frage ist allerdings, wieviel davon bereits im Kurs „drin“ ist.

Und hier noch das Zitat zum Tag:

„Ein Schiff, das im Hafen liegt, ist sicher, aber dafür werden Schiffe nicht gebaut.“ – Altes englisches Sprichwort

Michael VaupelEin Beitrag von Michael Vaupel

Michael Vaupel, diplomierter Volkswirt und Historiker (M.A.), Vollblut-Börsianer. Nach dem Studium Volontariat und Leitender Redakteur und Analyst diverser Börsenbriefe (Emerging Markets, Internet, Derivate, Rohstoffe). Er ist gefragter Interview- und Chatpartner (N24, CortalConsors). Ethisch korrektes Investieren ist ihm wichtig.
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Bildquelle: Michael Vaupel / Pressefoto Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA


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