DAX-Analyse am Morgen: Trump-Schock

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Bildquelle: dieboersenblogger.de

Die Demoskopen haben sich wieder geirrt, denn auch wenn es zur Stunde noch nicht amtlich ist, sieht es ganz danach aus, dass Donald Trump der 58. Präsident der USA wird. Und wieder werden die Märkte auf dem falschen Fuß erwischt.

ch846900_20161109Der DAX (der gestern Abend noch bei 10.482 Punkten notierte) wird vorbörslich auf nur noch 10.108 Zähler taxiert – droht also mit einem 400-Punkte-Gap in den Handel zu starten. Das ist allerdings deutlich weniger als beim vergleichbaren BREXIT-Schock, als der DAX eine 1.000 Punkte (knapp 10%) große Lücke verkraften musste. Das Tagestief wurde damals übrigens bereits kurz nach dem Börsenstart markiert und stellte (rückblickend) eine lukrative Nachkaufgelegenheit dar. Ist ein ähnlicher Verlauf nun wieder vorstellbar?

Grundsätzlich: Ja, zumal der Bereich rund um 10.000 Punkte als wichtige Unterstützung einzustufen ist. Das sogenannte Bottom-Fishing ist jedoch (vor allem heute) eine schwierige Angelegenheit, da auch die nächsten Haltezonen bei 9.915 (Volumenspitze), 9.835 (Volumendefizit) oder sogar 9.750 (Volumenkante) eventuell eine Rolle spielen könnten.

Das Präsidentenamt übernimmt Trump übrigens erst am 20. Januar. Er hat also durchaus Zeit etwas ruhigere Töne anzustimmen.

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Quelle: Deutsche Bank AG / X-markets / Bildquelle: dieboersenblogger.de


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1 KOMMENTAR

  1. Mittlerweile sollte man möglicherweise darüber nachdenken, ob das auf dem falschen Fuß erwischt werden, nicht systemimmanent ist. Die Börse und auch die Gesellschaft müssen sich vermutlich darauf einstellen, dass Politik und Wahlen neben einer logischen auch vermehrt eine brachial emotionale Komponente aufweisen.

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