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DAX-Analyse: Vorschusslorbeeren

Einer der intensivsten, skurrilsten und wohl teuersten Wahlkämpfe aller Zeiten läuft auf seinen Höhepunkt hinaus: Clinton oder Trump? Ein Sieg der Demokratin gilt als wahrscheinlichstes Szenario und wurde gestern mit einem deutlichen Sprung (+1,93%) nach oben bereits ein gutes Stück eingepreist. Der Dow Jones schob sich mit 18.260 Punkten bspw. an die August-Abwärtstrendgerade heran, steht nun also kurz vor neuen charttechnischen Kaufsignalen.

ch846900_20161108Und der DAX? Hier scheint das Doppelhoch direkt durch ein Doppeltief ausgekontert zu werden. Vollenden würde sich das Muster zwar erst über 10.827 Punkten und noch sieht das zweite Standbein aufgrund des Gaps (Kurslücke) etwas wackelig aus, doch immerhin hält die Umkehrformation (bei ihrer Komplementierung) Potenzial bis 11.400 Zähler bereit. Es sei denn, die Kurse kommen zwischen 10.575 und 10.650 erneut ins Straucheln. Dann wäre die Reaktion nach oben nämlich „nur“ als Pullup an die untere Keilgerade zu werten.

Für den Fall, dass die heutige Wahlnacht (die ersten Prognosen sollten ab 0 Uhr über den Ticker laufen) doch eine Überraschung bereit hält, sei auf die starke 10.000er-Zone und Nachkaufchancen im Bereich von 9.915, 9.835 und 9.755 Punkten verwiesen. Im Jahr 2012 wurde Barack Obama übrigens erst morgens um 5.15 Uhr (MEZ) zum sicheren Sieger erklärt. Die ARD und das ZDF starten ihre Sendungen und Live-Berichterstattungen um 22.45 bzw. 0.15 Uhr.

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Quelle: Deutsche Bank AG / X-markets / Bildquelle: dieboersenblogger.de


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