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DAX-Analyse am Morgen: Eine Handvoll Verluste

Fünf negative Handelstage in Folge, das gab es zuletzt im September, aber der ist ja auch als traditionell schwacher Börsenmonat bekannt. Dass wir aber jetzt, Anfang November, ebenfalls fünf schwache Tage im DAX (gestern noch einmal -0,43%) verbuchen müssen, ist eher ungewöhnlich und ganz offensichtlich der aktuellen politischen Lage in den USA geschuldet. Denn dort verkommt der Wahlkampf zum Wahlkrampf, mit unangenehmen Folgen für die Märkte:

ch846900_20161104Offenbar hat die Mehrheit der Anleger mit einem Clinton-Sieg gerechnet, denn seitdem der Republikaner Trump in den Umfragen wieder deutlich aufholt, stürzen die Börsen beidseits des großen Teiches ab. Das zeigt, dass ein möglicher Präsident Trump bislang in den Kursen nicht eingepreist war, und die wachsende Unsicherheit über den Wahlausgang drückte den deutschen Leitindex direkt an seine nächste Unterstützung bei 10.300 Punkten.

Nachdem auch der Dow Jones gestern zunächst ein neues Monatstief markierte, könnte sich der jüngste Abwärtstrend am heutigen Freitag weiter fortsetzen, womit für den DAX als erste Haltezone die Volumenspitze bei 10.250, danach aber bereits der GD200 bei 10.074 bzw. die runde 10.000er-Marke in den Fokus rücken würden. Setzt sich hingegen zum Wochenschluss eine Beruhigung durch, sollten die deutschen Blue Chips zumindest die 10.500er-Hürde zurückerobern, bevor von einer Stabilisierung gesprochen werden kann.

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Quelle: Deutsche Bank AG / X-markets / Bildquelle: dieboersenblogger.de


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