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Facebook: Das wird doch wohl nicht alles gewesen sein…

Zunächst einmal gab es nichts Neues, als das führende Soziale Netzwerk Facebook (WKN: A1JWVX / ISIN: US30303M1027) seine Zahlen für das September-Quartal präsentierte. Die Nutzerzahlen stimmen, vor allem die mobilen User-Daten, die Werbeerlöse sprudeln und die Gewinne schießen durch die Decke. Allerdings könnte es ein böses Erwachen geben.

An einem Umsatzanstieg von 56 Prozent auf 7,0 Mrd. US-Dollar gibt es wahrlich nichts auszusetzen. An einem satten Gewinnanstieg um 166 Prozent auf 2,4 Mrd. US-Dollar sogar noch weniger. Und dann noch die Nutzerzahlen. Jetzt sind wir schon bei 1,79 Milliarden Facebook-Usern (Monthly active users, MAUs). Auf der mobilen Seite läuft es sogar noch besser. Ganz zu schweigen von den Werbeeinnahmen. Die mobilen Werbeeinnahmen schossen im dritten Quartal um 78 Prozent in die Höhe und machten rund 84 Prozent der gesamten Werbeerlöse aus.

Doch später folgte der Wermutstropfen, der Anlegern so richtig die Stimmung vermieste. Facebook kann seinen Nutzern nicht unendlich viel Werbung antun. Daher dürfte das Umsatzwachstum laut Unternehmenseinschätzung merklich zurückgehen. Dem Wachstum scheinen also doch Grenzen gesetzt zu sein. Ein Grund mehr, warum Facebook nun gezwungen sein könnte, sich mit der Entwicklung von Zukunftsprojekten wie Virtual Reality zu beeilen.

Facebook-Chart: finanztreff.de

Facebook-Chart: finanztreff.de

Allerdings haben Facebook und die Aktie des Sozialen Netzwerks zuletzt derart überzeugt, dass Anleger nicht gleich beim ersten Anzeichen eines schwächeren Wachstums die Flinte ins Korn werfen sollten. Da man in Sachen Dividenden vorerst jedoch nichts erwarten sollte, kann man als Anleger auch getrost mit einem Hebelprodukt (WKN: VS752V / ISIN: DE000VS752V6) überproportional an den Kurssteigerungen der Facebook-Papiere teilhaben.

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Bildquelle: Pressefoto Facebook


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