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DAX-Analyse am Morgen: Zurück auf den Boden der Tatsachen

Das Chartbild am deutschen Aktienmarkt hat durch die jüngsten Verluste klar an Glanz verloren, zumal das deutsche Leitbarometer mit 10.371 Punkten auch am Mittwoch auf dem Tagestief aus dem Handel ging. Zumindest technisch orientierte Analysten dürften gewarnt sein, denn nach dem Keilmuster könnte nun auch ein Doppeltop bearish vollendet werden. Sehen wir in der tendenziell besten Aktienzeit des Jahres womöglich den Beginn einer Trendwende? Oder ist es (um es in Kostolanys Worten zu sagen) wieder „nur hysterischer Lärm ohne viel Verstand“?

ch846900_20161103Sicher ist: Mit dem zweiten gescheiterten Ausbruchsversuch auf dem Niveau von 10.800 wurde eine Enttäuschungswelle losgetreten, die bislang noch nicht gestoppt werden konnte. Allerdings hatten die Bären im volumenarmen Korridor zunächst auch ein leichtes Spiel. Das heißt: Ob es tatsächlich zu größeren Verkaufssignalen kommen wird, dürfte sich erst an den nächsten nennenswerten Haltezonen zeigen, die im Bereich von 10.285 und 10.000/10.050 zu finden sind.

Berücksichtigt man allerdings die aktuelle Entwicklung im VDAX-New (dem sogenannten Angstbarometer) und die daraus ableitbare Schwankungsbreite, dann wird deutlich, dass ein Test von 10.000 Zählern im November nun durchaus im Rahmen des Möglichen liegt. Klare Long-Impulse würden sich jedenfalls frühestens wieder über 10.650 Zähler (kleine Volumenspitze) ergeben.

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Quelle: Deutsche Bank AG / X-markets / Bildquelle: dieboersenblogger.de


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