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Barry Callebaut: Zu mehr reicht es (noch) nicht

Mit einem Wachstum bei den Verkaufsmengen von 2,2 Prozent konnte der weltgrößte Schokoladen- und Kakaoproduzent Barry Callebaut (WKN: 914661 / ISIN: CH0009002962) im abgelaufenen Geschäftsjahr 2015/16 (Ende August) den Gesamtmarkt schlagen. Allerdings war dies kein großes Kunststück.

Schließlich schrumpfte dieser um 1,7 Prozent. Gleichzeitig verbuchte Barry Callebaut im Schlussquartal ein Minus von 3,5 Prozent, während das eigene Wachstumsziel von 4 bis 6 verfehlt wurde. Immerhin konnte sich der Konzern für die kommenden Jahre wieder ein Volumenwachstum in dieser Größenordnung vornehmen. Außerdem wurden die konzernweiten Umsatzerlöse bereits im Geschäftsjahr 2015/16 um 7 Prozent auf 6,7 Mrd. CHF gesteigert. Währungsbereinigt lag das Plus sogar bei knapp 9 Prozent.

Barry-Callebaut-Chart: finanztreff.de

Barry-Callebaut-Chart: finanztreff.de

Die Analysten bei Vontobel sahen außerdem die Free-Cashflow-Entwicklung positiv. Alles in allem reicht es jedoch nicht zu mehr als zu einem „Hold“-Rating für die Barry-Callebaut-Aktie. Gründe sind die anhaltenden Überkapazitäten in Asien, mit denen man in der Kakao-Sparte, fertig werden muss. Darüber hinaus würde die Bewertung aus Analystensicht, vor allem im Vergleich zu Nestlé (WKN: A0Q4DC / ISIN: CH0038863350), nicht überzeugen. Dabei kann der weltgrößte Nahrungsmittelhersteller mit einer Dividendenrendite von 3 Prozent aufwarten, während Barry Callebaut gerade einmal auf 1 Prozent kommt.

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Bildquelle: Pressefoto Barry Callebaut


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