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DAX-Analyse am Morgen: Schwacher November-Auftakt

Laut einer Umfrage des US-Senders ABC und der Washington Post soll sich Donald Trump in der Wählergunst wieder leicht vor Hillary Clinton geschoben haben. Die US-Wahl ist zwar eine indirekte Wahl (es geht also unter dem Strich um die Anzahl der Wahlmänner), doch an den Börsen reagierte man prompt.

ch846900_20161102Belastet von der aufkommenden Unsicherheit büßte der DAX 1,3% ein und fiel am ersten November-Handelstag auf 10.526 Punkte zurück. Unter Druck standen die Bullen auch an der Wall Street, wo der Dow Jones zeitweise auf den niedrigsten Stand (17.941 Zähler) seit Anfang Juli rutschte – was für den DAX ein nachbörsliches Tief bei 10.455 bedeutete.

Charttechniker dürften also alamiert sein, denn der DAX könnte jetzt im Tageschart aus dem Keilmuster herauszufallen. Die Formation überzeugt zwar nicht 100%ig (dafür hätten die Kurse etwas weiter in die Spitze laufen müssen), doch nennenswerte Long-Impulse sind nun zunächst in weite Ferne gerückt. Das heißt:

Während die Seitwärtsphase in eine neue Runde geht, rücken die altbekannten Unterstützungen wieder auf die Agenda. Zu nennen sind bspw. das Level im Bereich von 10.300 Zähler sowie die starke Haltezone rund um 10.000 Punkte, wo neben der 2015er-Trendgeraden momentan auch die 200-Tage-Linie verläuft.

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Quelle: Deutsche Bank AG / X-markets / Bildquelle: dieboersenblogger.de


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