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DAX-Analyse am Morgen: Ja, nein … vielleicht.

Impulslos und wenig dynamisch reihte sich auch der letzte Oktober-Handelstag in den schleppenden Monatsverlauf ein. Allerdings kann man dem technischen Bild zugute halten, dass sich das Geschehen nach wie vor am oberen Ende der dominierenden Seitwärts-Range abspielt, wodurch ein Ausbruch über 10.800 (zumindest theoretisch) weiter möglich bleibt. Im Endeffekt ist es aber so:

ch846900_20161101Vor der US-Präsidentschaftswahl will niemand auf dem falschen Fuß erwischt werden. Das gilt auch für die Privatanleger, die im Oktober Stück für Stück von ihren optimistischen Erwartungen abgerückt sind. Nur zum Vergleich: Das EUWAX-Sentiment (Jahressicht) notierte zum Monatsbeginn noch bei knapp acht Zählern, woraus mittlerweile -1,0 Punkte geworden sind.

Es gibt also durchaus ein paar Hände, die sich gegen das positive saisonale Umfeld stellen und darauf spekulieren, dass der DAX eventuell doch noch die kleine Kurslücke zwischen 10.431 und 10.449 Punkten schließt. Vorstellbar wäre es – allerdings (und das ist durchaus eine Gefahr) drohen die Kurse dann auch aus dem Keil-Muster herausfallen, was sogar eine Korrektur bis 10.000/10.050 nach sich ziehen könnte. Noch stellt dieses Szenario allerdings nur eine von vielen möglichen Varianten dar. Es gilt also schlichtweg die Tendenz der nächsten Tage abzuwarten, zumal der Markt heute Morgen zunächst positiv auf Daten aus China reagiert.

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Quelle: Deutsche Bank AG / X-markets / Bildquelle: dieboersenblogger.de


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