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Linde und die Frage nach dem Sparen

Heute [28. Oktober 2016] ist Weltspartag. Hoffentlich bekommen die Kinder, die ihre Bank oder Sparkasse besuchen, wenigstens noch kleine Geschenke, wie dies früher der Fall war. Denn Zinsen gibt es aufs Sparbuch wahrscheinlich gar keine mehr. Oder wurden auch die Geschenke aus Kostengründen weggespart? Schon sinnvoller ist es, wenn Unternehmen sparen.

Linde (WKN: 648300 / ISIN: DE0006483001) hat es zumindest vor. Denn nach einem eher mauen dritten Quartal soll nun ein neues Sparprogramm weiterhelfen. Ab 2019 will das Management Kosten um zusätzlich 370 Millionen Euro jährlich eindampfen, was mit einem bereits laufenden Effizienzprogramm sogar bis zu 550 Millionen Euro an Rationalisierungsvolumen bringen sollte.

Linde-Chart: finanztreff.de

Linde-Chart: finanztreff.de

Die Börse jubelt und lässt den Linde-Kurs im schwachen Marktumfeld um bis zu drei Prozent klettern. Doch wirklich überzeugen kann uns die aktuelle Entwicklung im Konzern nicht. Unternehmenschef Wolfgang Büchele geht, nachdem die Fusion mit dem US-Wettbewerber Praxair scheiterte. Und Linde-Übervater Wolfgang Reitzle bestimmt als AR-Chef hinter den Kulissen den Kurs und den neuen Vorstandschef…

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RaumEin Beitrag von Wolfgang Raum von Plusvisionen.de

Wolfgang Raum ist bereits seit mehr als 25 Jahren im Kapitalmarkt-Journalismus tätig, derzeit als freier Wirtschafts- und Börsenjournalist für einige Börsenbriefe und Banken-Newsletter, aber auch als Blogger. Von 2005 bis Sommer 2014 arbeitete er als Chefredakteur für das ZertifikateJournal. Zuvor verantwortete er mehr als fünf Jahre den renommierten Börsenbrief des Anlegermagazins CAPITAL, die CAPITAL Depesche. Der Derivate-Experte, zugleich Fan von Nebenwerten und Emerging Markets, ist zudem ein gern gesehener Experte bei Fernseh- und Radio-Interviews.

Bildquellen: Wolfgang Raum / Pressefoto The Linde Group


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