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Um 10: DAX geht auf Tauchstation – Politik bestimmt die Börse

Trump oder Clinton? Das ist die entscheidende Frage, die über das Wohl und Wehe zumindest für die kommenden Monate an den Aktienmärkten dieser Welt entscheiden wird. Börsenschreck Donald Trump ist wieder zurück im Rennen, weil seine Herausforderin Hillary Clinton ein weiteres Mal über die E-Mail-Affäre stolpert.

Inwieweit daraus ein Sturz wird und der große Überraschungssieger der US-Präsidentschaftswahl dann doch Trump heißt, das entscheiden die Wähler am 8. November und eben gerade keine Umfragen im Vorfeld einer solchen Wahl. Das haben die Börsen spätestens seit dem Brexit-Votum der Briten erkannt und die Anleger gehen acht Tage vor der Wahl auf Tauchstation.

So muss sich auch der Deutsche Aktienindex heute Morgen die Marke von 10.700 Punkten wieder von unten anschauen. Hier kommt aus technischer Sicht erschwerend hinzu, dass der Index die Hürde bei 10.800 Zählern schon einige Male nicht überwinden konnte. So ist es gut möglich, dass es vor der US-Wahl noch einmal in Richtung 10.500 Punkte geht.

Dieses Szenario allerdings eröffnet im Gegenzug das Potenzial für einen kräftigen Befreiungsschlag, sollte dann am Ende doch Hillary Clinton die neue Präsidentin der USA werden. Dann könnte es im DAX auch ganz schnell über die 11.000er Marke gehen.

Jochen StanzlEin Beitrag von Jochen Stanzl

Er ist Chef-Marktanalyst bei CMC Markets, Frankfurt. Davor war Jochen Stanzl über 15 Jahre bei der BoerseGo AG als Finanzmarktanalyst tätig und hat unter anderem die Portale GodmodeTrader, Jandaya und die Investment- und Analyseplattform Guidants mit aufgebaut und als erfolgreiche Kanäle in der deutschen Trading-Community etabliert. Sein analytischer Fokus liegt auf der Kombination aus technischer und fundamentaler Analyse von Währungen, Rohstoffen, Anleihen und der weltweiten Aktienmärkte.

Bildquellen: CMC Markets / dieboersenblogger.de


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