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BMW: Einfach klasse

Interessante Entwicklung bei BMW: Einer Unternehmensmeldung zufolge hat der norwegische Staat seinen Anteil an BMW (WKN: 519000 / ISIN: DE0005190003) auf über 3% aufgestockt.

BMW-Chart: finanztreff.de

BMW-Chart: finanztreff.de

Der Kauf der BMW-Aktien erfolgte demnach über die norwegische Norges Bank. Dabei handelt es sich um die Zentralbank Norwegens. Übrigens wurde diese bereits 1816 und damit fast 100 Jahre vor ihrem US-amerikanischen Pendant – der „Fed“ – gegründet. Bekanntlich ist der norwegische Staat in der erfreulichen Lage, aufgrund der Erdölförderung in der Nordsee über staatliche Rücklagen in Milliardenhöhe zu verfügen. Diese sollen nicht für den laufenden Staatshaushalt „verfrühstückt“ werden, sondern als Rücklagen möglichst sinnvoll und nachhaltig sowie natürlich gewinnbringend angelegt werden. Finde ich klasse. Und interessanterweise sind die Norweger offensichtlich der Ansicht, dass BMW-Aktien genau dafür geeignet sind.

BMW: Norwegen halten über 3% der Aktien

Dies ist auch vor dem Hintergrund interessant: Der norwegische Staatsfonds ist für eine durchaus gute Performance bei kontrolliertem Risiko bekannt. Vor diesem Hintergrund sind die verstärkten Käufe von BMW-Aktien einzuordnen. BMW selbst konnte zuletzt gute 9-Monats-Zahlen in Bezug auf die verkauften Autos melden. Demnach lag das Plus bei der Zahl der verkauften bzw. ausgelieferten Fahrzeuge in dem Zeitraum bei +6,2%. Mal schauen, ob die Norweger hier einen guten Kauf getätigt haben. Ich weise darauf hin, dass ich bei BMW investiert bin.

Und hier noch das Zitat zum Tag:

„Ein Sonnenstrahl reicht hin, um viel Dunkel zu erhellen.“ – Franz von Assisi (1182-1226)

Michael VaupelEin Beitrag von Michael Vaupel

Michael Vaupel, diplomierter Volkswirt und Historiker (M.A.), Vollblut-Börsianer. Nach dem Studium Volontariat und Leitender Redakteur und Analyst diverser Börsenbriefe (Emerging Markets, Internet, Derivate, Rohstoffe). Er ist gefragter Interview- und Chatpartner (N24, CortalConsors). Ethisch korrektes Investieren ist ihm wichtig.
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Bildquelle: Michael Vaupel / Pressefoto BMW AG


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