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SAP: Erfolg auf ganzer Linie sieht anders aus

SAP (WKN: 716460 / ISIN: DE0007164600) konnte im dritten Quartal erneut ein starkes Wachstum im zukunftsträchtigen Cloud-Geschäft verbuchen. Die dafür benötigten Investitionen sorgten zwar für ein etwas weniger berauschendes Ergebnis. Allerdings kommt es Europas größtem Softwarekonzern derzeit vor allem darauf an, sich Marktanteile in der Wolke zu sichern.

Die Cloud-Umsätze kletterten zwischen Juli und September um 28 Prozent auf 769 Mio. Euro. Währungsbereinigt lag das Plus bei 29 Prozent. Konzernweit stiegen die Umsatzerlöse um 8 Prozent auf 5,38 Mrd. Euro. Auch deshalb sagte Finanzvorstand Luka Mucic, dass alle Kennzahlen zum Geschäftsausblick zum oberen Ende der jeweiligen Bandbreite vom Jahresanfang tendieren würden. Einen kleinen Wermutstropfen gab es dann aber doch. Das Betriebsergebnis fiel um 9 Prozent auf 1,1 Mrd. Euro. Bereinigt um Sondereffekte wurde ein knappes Plus von 1 Prozent auf 1,6 Mrd. Euro erzielt.

SAP-Chart: finanztreff.de

SAP-Chart: finanztreff.de

Die zwischenzeitliche Ergebnisschwäche sollte kein Grund zur Sorge sein. Schließlich bleibt SAP in der Cloud auf Erfolgskurs. Zudem gibt es derzeit keine Anzeichen dafür, dem Unternehmen nicht zu glauben, wenn es davon spricht, dass das schnell wachsende Cloud-Geschäft mit zunehmender Größe auch eine höhere Profitabilität an den Tag legen und damit auch für weiteres Kurspotenzial der SAP-Aktie sorgen wird. Da es abseits von SAP jedoch deutlich attraktivere Dividendenpapiere gibt, können Investoren mithilfe von Hebelprodukten (WKN: VS5J1R / ISIN: DE000VS5J1R0) überproportional von steigenden Kursen profitieren und dafür auf Dividendenzahlungen verzichten.

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Bildquelle: Pressefoto SAP SE / Stephan Daub


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