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Lufthansa-Aktie: Nicht nur etwas für Schnäppchenjäger

Während sich die Lufthansa-Tochter Eurowings wieder einmal mit Streiks beschäftigen muss, hat der Gesamtkonzern noch viele weitere Herausforderungen zu meistern. Gerade deshalb ist es so erfreulich, dass die Lufthansa (WKN: 823212 / ISIN: DE0008232125) in dieser Woche Anleger auch einmal begeistern konnte.

Zu dieser Begeisterung haben nicht nur die erfreulichen September-Passagierzahlen beigetragen, sondern vor allem die Neunmonatszahlen. Zwar sank das bereinigte EBIT zwischen Januar und September 2016 von 1,69 Mrd. Euro im Vorjahr auf 1,68 Mrd. Euro. Das DAX-Unternehmen konnte jedoch die Prognose des Adjusted EBIT 2016 auf „in etwa auf Vorjahresniveau“ anheben.

Lufthansa-Chart: finanztreff.de

Lufthansa-Chart: finanztreff.de

Dabei wurde die Prognose vor gar nicht allzu langer Zeit von „leicht über Vorjahr“ auf „unter Vorjahr“ abgesenkt. Schuld waren die wiederholten Terroranschläge in Europa und die wegen gestiegener politischer und wirtschaftlicher Unsicherheit nachlassenden Vorausbuchungen vor allem auf Langstreckenverbindungen. Der Kranich-Airline half zuletzt jedoch ein Schlussspurt im September.

ppvn4t25_20162022Darüber hinaus bleiben trotz der anhaltenden Unsicherheiten rund um die Lufthansa (Streiks, Konzernumbau, fallende Preise) weitere Gründe, die Lufthansa-Aktie zu mögen. Die Analysten bei der NordLB (Rating: „Kaufen“; Kursziel von 14,00 Euro) verweisen zum Beispiel auf die Einsparerfolge und eine Markterholung. Außerdem finden sie die Bewertung der Lufthansa-Aktie attraktiv. Das DAX-Papier kommt immerhin mit einem sehr günstigen 2017er-KGV von unter 5 daher. Also etwas für Schnäppchenjäger. Alternativ zu einem Direktinvestment, können Anleger mithilfe von Hebelprodukten (WKN: VN4T25 / ISIN: DE000VN4T258) überproportional von einer Kurserholung der Lufthansa-Aktie profitieren.

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Bildquelle: dieboersenblogger.de


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