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DAX-Analyse am Morgen: Bullen bleiben am Drücker, aber …

Am deutschen Aktienmarkt tat man sich gestern schwer, die Rede von EZB-Chef Mario Draghi richtig einzuordnen. Herrschte zunächst Verunsicherung (Tagestief bei 10.593 Punkten), setzten sich schlussendlich aber doch die positiven Akzente durch, die den Markt zur Xetra-Glocke sogar auf 10.700 Punkte hievten. Für Charttechniker liegen damit erstmals seit Mitte August wieder nennenswerte Impulse vor, auch wenn das Pflänzlein noch recht zart ist und in den kommenden Tagen einige Pflege benötigen dürfte.

ch846900_20161021Nachdem die Dynamik in den vergangenen 50(!) Handelstagen jedenfalls noch nicht ausreichte, um den DAX nachhaltig nach oben zu tragen, konnten die Kurse gestern endlich per Schlusskurs über die August-Abwärtstrendgerade klettern. Formal eröffnet sich dadurch nun Platz bis zur oberen Begrenzung des breiten 2016er-Kanals bei zirka 10.920 Punkten. Spätestens auf diesem Level wäre dann wieder Geduld gefragt, zumal sich ein möglicher Ausbruch spielend über mehrere Tage erstrecken könnte. Zunächst gilt es aber, überhaupt in diese Region vorzustoßen – und zwar im Idealfall ohne vorher unter 10.525 Punkte zurückzufallen. Denn:

Im Chart (und das macht die Situation jetzt brisant) lässt sich auch ein kleiner aufsteigender Keil/Wimpel erkennen, der unterhalb von 10.525 Zählern bearish aufgelöst werden würde. Die Folge könnte dann eine erneute Bewegung durch den volumenarmen Korridor sein – inklusive einer großen Portion Enttäuschung. Es gilt also, momentan noch vorsichtig zu agieren und auf mögliche Fallstricke zu achten.

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Quelle: Deutsche Bank AG / X-markets / Bildquelle: dieboersenblogger.de


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