Ausblick DAX: Wie immer Freitags – die reine Charttechnik

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Der DAX nimmt Hürde für Hürde und ist weiter auf dem Weg nach oben. Die 6.000er-Marke rückt allmählich wieder in greifbare Nähe. Ein schneller Durchmarsch auf neue Höchststände ist gleichwohl nicht unbedingt zu erwarten.

5.900er-Marke überwunden

Nachdem in der letzten Woche endlich der Ausbruch über die hartnäckige Widerstandszone bei gut 5.700 Punkten gelungen war, drang der DAX noch am vergangenen Freitag in den Bereich der nächsten Widerstandszone bei 5.900 Zählern vor. Hier legte er zu Beginn dieser Woche eine kleine Atempause ein. Am Dienstag kam es zu einem kleinen Rücksetzer bis auf ein Tief bei 5.838 Punkten, bevor die positive Tendenz wieder aufgenommen wurde. Zur Wochenmitte übersprang der Index auch die nächste Hürde bei 5.900 Punkten.

6.000er-Marke in Reichweite

Im Hoch kletterte der DAX am Donnerstag sogar bis auf 5.955 Zähler und näherte sich damit bereits wieder der 6.000er-Marke an. Von hier aus setzte der Index gestern nochmals in Richtung 5.900 Punkte zurück, konnte die Marke aber zumindest bislang verteidigen. Zum Handelsschluss lag der DAX mit 5.929 Punkten weiterhin oberhalb der zuvor überwunden Widerstandsmarke.

Massive Widerstandszone zwischen 6.000 und 6.100 Punkten

Kann der DAX sich hier etablieren, steht aus charttechnischer Sicht einem baldigen Angriff auf die 6.000er-Marke nichts im Wege. Die runde Barriere und das Jahreshoch vom Januar, das bei 6.094 Punkten gelegen hatte, stellen allerdings eine massive Widerstandszone dar. Es ist fraglich, ob nun gleich in einem Schwung der Durchmarsch auf neue Hochs gelingt. Gut möglich, dass es von hier aus nochmals zu einem Rücksetzer kommt. Viel wird davon abhängen, ob die US-Indizes ihre Jahreshochs, denen sie sich zuletzt angenähert haben, hinter sich lassen können – oder eben nicht.


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