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DAX-Analyse am Morgen: Schwache Daten aus China

Mit der guten alten Copy-Paste-Methode (Strg + c) könnte man heute auch wahlweise auf eine der vorherigen 45 Analysen zurückgreifen, denn die gestrige Sitzung (-0,51%) reihte sich mit einem Schlusskurs bei 10.523 nahtlos in das Quergeschiebe der vergangenen zwei Monate ein. Bis auf einen kurzen Ausflug auf 10.800 und einem schnellen Dip in Richtung 10.200 Zähler ist seit dem 9. August im DAX-Chart also nicht viel passiert.

ch846900_20161013Die Kurse stecken schlichtweg im umsatzarmen Korridor fest, wobei die Situation je nach Blickrichtung positiv oder negativ interpretiert werden kann. Im charttechnischen Soll stehen sicherlich die zahlreichen gescheiterten Ausbruchsversuche, während auf der Habenseite vor allem das positive saisonale Umfeld (Stichwort: Jahresendrallye) verbucht werden kann. Was fehlt sind allerdings klare Signale, die eine der beiden Seiten begünstigen würden.

Und so bleibt es auch heute bei den unveränderten Rahmenbedingungen, die neue Long-Impulse frühestens oberhalb von 10.650 Punkten greifbar machen. Darunter darf der Blick auf die Unterseite weiter nicht fehlen, zumal der Markt heute Morgen von schwachen Daten aus China belastet wird. Sie erinnern sich:

Sorgen um die chinesische Konjunktur hatten bereits den Jahresauftakt verhagelt und den DAX im Tief auf 8.700 Punkte gedrückt. Es ist also durchaus möglich, dass neben den Unterstützungen bei 10.285/10.350 auch die Haltezone rund um die 200-Tage-Linie im Bereich von 10.000 Punkten noch mal eine Rolle spielen könnte – positive Zyklik hin oder her.

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Quelle: Deutsche Bank AG / X-markets / Bildquelle: dieboersenblogger.de


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