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Givaudan: Nicht zu viel hineininterpretieren

Der weltgrößte Aromen- und Duftstoffhersteller Givaudan (WKN: 938427 / ISIN: CH0010645932) konnte in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2016 seine Umsätze auf vergleichbarer Basis um mehr als 5 Prozent steigern. Allerdings mussten die Schweizer zuletzt eine deutlich verringerte Dynamik beobachten.

Während die Erlöse zwischen Januar und September bereinigt um 5,1 Prozent auf 3,5 Mrd. CHF zulegten, lag das Plus für das dritte Quartal lediglich bei 3,1 Prozent. Ein wichtiger Grund war ein schwächeres Wachstum in den Schwellenländern. Auf lange Sicht hat sich das SMI-Unternehmen jedoch weiterhin ein jährliches Umsatzwachstum von 4 bis 5 Prozent vorgenommen. Für dieses Jahr dürfte dieses Ziel nicht in Gefahr sein.

Givaudan-Chart: finanztreff.de

Givaudan-Chart: finanztreff.de

Auch ein Grund, warum sich die Vontobel-Analysten angesichts der etwas schwächeren Wachstumszahlen im dritten Quartal wenig besorgt zeigten. Aus Analystensicht blieb die vierteljährliche Umsatzentwicklung zwar leicht hinter den Erwartungen zurück, allerdings würde man bei Vontobel jedoch nicht allzu viel in die Zahlen hineininterpretieren. Der Trend sei seit Jahresbeginn unverändert stark, und Givaudan wird im Geschäftsjahr 2016 ein bereinigtes Wachstum von mindestens 4 Prozent erreichen – im aktuellen Umfeld eine gute Leistung. Auch die Veränderungen an der Konzernspitze werden begrüßt.

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Bildquelle: Givaudan


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