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DAX-Analyse am Morgen: Optimismus mit Schrammen

Long-Engagements im DAX sind bei engagierten Zertifikate-Tradern nach wie vor gefragt – auch wenn das deutsche Leitbarometer gestern zum gefühlten x-ten Mal an der 10.600er-Marke hängen geblieben ist. Die ganz großen Wetten auf eine mögliche Jahresendrallye sehen wir aber trotz eines leicht positiven EUWAX-Sentiments (Jahressicht) noch nicht. Vielmehr scheint es so, dass die Anleger der Erholung nicht so recht über den Weg trauen.

ch846900_20161007Verständlich, denn während die Börsen nach dem Hü-hott-Prinzip seitwärts pendeln, dürften (abseits der Zyklik) wohl auch die wenigsten Charttechniker bereits grünes Licht für den Jahresendspurt geben. Es fehlen nämlich schlichtweg die konkreten Signale. Will heißen:

Im kurzen Zeitrahmen müsste der DAX (idealerweise per Schlusskurs) über 10.680 Punkte hinauskommen, damit sich im Anschluss Platz bis zur oberen Begrenzung des breiten März-Aufwärtstrendkanals ergibt. In Kombination mit einer kleinen Volumenkante bildet dieses Hindernis jedoch in den kommenden Tagen rund um 11.000 Zähler einen hartnäckigen Doppelwiderstand, der im ersten Anlauf nur sehr schwierig zu überwinden sein dürfte.

Mit dieser Hürde vor der Brust ist es also durchaus vorstellbar, dass am Markt zunächst weiter Volumen geschoben und Bewegungspotenzial aufgebaut wird. Dieses Verhalten löst zwar keineswegs Jubelstimmung aus, doch solange die Kurse dabei nicht unter 10.350/10.380 zurückfallen (im besten Fall bleiben sie jetzt sogar über 10.500), ist das auch nicht weiter tragisch.

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Quelle: Deutsche Bank AG / X-markets / Bildquelle: dieboersenblogger.de


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