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Um 10: DAX fällt vor US-Arbeitsmarktdaten – Britisches Pfund mit Flash-Crash

In Frankfurt schielt man zum Handelsstart schon auf die am Nachmittag anstehenden Arbeitsmarktdaten in den USA. Es hat sich zu einer Tradition entwickelt, die neu anstehenden Zahlen Monat für Monat immer wieder neu als die wichtigsten Arbeitsmarktdaten jemals zu titulieren, da sie eine wichtige Signalfunktion für den weiteren geldpolitischen Kurs der US-Notenbank haben. Der US-Dollar ist im Vorfeld der Daten schon deutlich stärker geworden. Das drückt die Erwartung guter Arbeitsmarktdaten und einer bald anstehenden Zinsanhebung aus. Fallen die Daten schlecht aus, könnte das den Dollar empfindlich treffen.

Das britische Pfund erlebte heute bei dünnem nächtlichen Handel einen Flash-Crash. Hier kam es zu einem Marktversagen, wohl auch, weil automatische Handelsprogramme Fehlfunktionen aufwiesen und den Handel einstellten. Obwohl das technische Gründe sind, zeigt die Tatsache, dass das Pfund die Verluste der Nacht  noch nicht wieder gänzlich aufgeholt hat, dass der Schock des Kurseinbruchs heute Morgen noch nicht verdaut ist.

Jochen StanzlEin Beitrag von Jochen Stanzl

Er ist Chef-Marktanalyst bei CMC Markets, Frankfurt. Davor war Jochen Stanzl über 15 Jahre bei der BoerseGo AG als Finanzmarktanalyst tätig und hat unter anderem die Portale GodmodeTrader, Jandaya und die Investment- und Analyseplattform Guidants mit aufgebaut und als erfolgreiche Kanäle in der deutschen Trading-Community etabliert. Sein analytischer Fokus liegt auf der Kombination aus technischer und fundamentaler Analyse von Währungen, Rohstoffen, Anleihen und der weltweiten Aktienmärkte.

Bildquellen: CMC Markets / dieboersenblogger


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