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Volkswagen: Alles andere als „gelähmt“

Ein bedeutender Teil der Fahrzeugproduktion von Volkswagen (WKN: 766403 / ISIN: DE0007664039) geht nach Nordamerika. Am gestrigen Mittwoch teilte der Volkswagen-Konzern mit, dass die Konzernlogistik für den Transport dieser Fahrzeuge ab 2019 auf zwei riesige, jeweils ca. 4.500 Fahrzeuge fassende Schiffe mit Flüssig-Erdgas (LNG)-Antrieb nutzen möchte.

VW-Chart: finanztreff.de

VW-Chart: finanztreff.de

Diese beiden Schiffe sollen von Siem Car Carriers AS in Dienst gestellt werden. Damit hat VW die stark befahrene Route Europa-Nordamerika im Visier. Die Umwelt und damit auch mich kann es freuen: Denn diese mit LNG betriebenen Schiffe haben erheblich niedrige Abgaswerte als mit Dieselmotoren betriebene Schiffe. So sollen bis zu 60% weniger Rußpartikel emittiert werden. Zudem soll die Umrüstung weiterer Transportschiffe auf LNG-Antrieb geprüft werden.

Eine sinnvolle Maßnahme, die zeigt, dass der VW-Konzern durch den Abgasskandal keineswegs „gelähmt“ ist, sondern auch gewissermaßen an Nebenkriegsschauplätzen wie dem Transport von Fahrzeugen nach Nordamerika nach Verbesserungsmöglichkeiten sucht.

Und hier noch das Zitat zum Tag:

„Quelle est la femme qui ne fait pas ce qu´elle dit? Celle qui jure de n´aimer, ou d´aimer toujours. Welche Frau hält gewiss nicht, was sie verspricht? Die, die da schwört, niemals zu lieben oder immer.“ – Charles Briffault

Michael VaupelEin Beitrag von Michael Vaupel

Michael Vaupel, diplomierter Volkswirt und Historiker (M.A.), Vollblut-Börsianer. Nach dem Studium Volontariat und Leitender Redakteur und Analyst diverser Börsenbriefe (Emerging Markets, Internet, Derivate, Rohstoffe). Er ist gefragter Interview- und Chatpartner (N24, CortalConsors). Ethisch korrektes Investieren ist ihm wichtig.
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Bildquelle: Michael Vaupel / dieboersenblogger.de


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