Die Stop-Buy-Order in der Praxis

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Mein von mir sehr geschätzter Kollege Andreas Sommer hat Ihnen in seinem Beitrag „Stop-Buy-Order: Häufig missverstanden und doch so wertvoll“ die Vorteile der Stop-Buy-Order vorgestellt. Ich möchte Ihnen heute den Nutzen dieser Orderart an einer Trading-Idee aus Chartanalyse-Trends vorstellen.
Gold: Hier bietet sich die Stop-Buy-Order an!
Am vergangenen Montag hatte ich für Sie die aktuelle Situation beim Gold aus Sicht der Point&Figure-Charttechnik analysiert. (Sie können diesen Artikel hier nachlesen. Mein Fazit dieser Point&Figure-Analyse lautete: „Sollte Gold über 1.160 USD steigen, werde ich ein weiteres chancenreiches Investment in diesem Edelmetall zum Kauf empfehlen.“

Wir müssen nicht vor dem PC „lauern“

Die auf den ersten Blick einfachste Möglichkeit, von dieser Trading-Idee zu profitieren, wäre es, wenn wir den Goldpreis über die gesamte Handelszeit aktiv beobachten würden. Und dann, wenn er irgendwann über 1.160 USD pro Feinunze steigt, in dem vorher ausgesuchten Optionsschein, Zertifikat oder ETF „zuzuschlagen“.
Ich höre Sie aber schon sagen: „So viel Zeit habe ich nicht!“ Und Recht haben Sie: Schließlich besteht unser Leben noch aus anderen Dingen als die Börse und tatsächlich haben die wenigsten Menschen für solch eine Vorgehensweise Zeit. Davon einmal abgesehen, könnten wir in dieser Zeit aber auch weitere chancenreiche Investments herausfiltern und so unseren Börsenerfolg steigern.

Mein Tipp: Nutzen Sie die Stop-Buy-Order!

Wie schön, dass uns die Börsen und Broker einen Ausweg aus unserem Zeitdilemma bieten. Statt die ganze Zeit vor dem PC zu hocken, bis es endlich so weit ist, legen wir gleich nach der Point&Figure-Analyse (die uns ja klar sagt, dass wir über 1.160 USD pro Feinunze einsteigen sollen), eine Stop-Buy-Order in den Markt.
Bei dieser Order geschieht automatisiert das, was wir sonst unter hohem Zeitaufwand manuell tun müssten: Der Goldpreis wird für uns überwacht. Sobald der Kurs den vorher definierten Schwellenwert, hier also 1.160 USD pro Feinunze überschreitet, wird der vorher definierte Kaufauftrag ausgeführt. Dabei kann man bei vielen Brokern sogar vorher festlegen, ob der Schwellenwert ein- oder zweimal überschritten sein muss, bevor es zum Kauf kommt.

So stellen Sie Ihre Stop-Buy-Order für Gold

In der Regel finden Sie die Möglichkeit, Ihre Stop-Buy-Order zu platzieren, in der Handelsmaske Ihres Brokers. Gebräuchlich ist dabei die Abkürzung STP. Auf jeden Fall müssen Sie dann noch den Schwellenwert eintragen, ab dem die Stop-Buy-Order ausgeführt werden soll. In unserem Fall liegt der Schwellenwert beim Gold über 1.160 USD pro Feinunze.
Leider muss ich an dieser Stelle so allgemein bleiben, da sich die Handelsmasken der verschiedenen Broker doch stark unterscheiden. Scheuen Sie sich aber nicht, mit solchen Fragen Ihren Broker zu kontaktieren. Hier wird Ihnen gerne und schnell Rede und Antwort gestanden.

Mehr Zeit für weitere Börsenchancen

Allein die Verwendung der Stop-Buy-Order spart Ihnen unendlich viel Zeit, die Sie sicherlich weitaus sinnvoller verwenden können. Überlegen Sie nur einmal, wie viele Trades Sie so schon vorbereiten können und damit zugleich eine aktive Rolle als Trader übernehmen. Sie sind nicht mehr an den PC gefesselt und können parallel viele Chancen wahrnehmen.
Dabei spielt Ihnen Point&Figure mit seinen klaren Einstiegsmarken zusätzlich in die Hände. Wer Point&Figure-Analysen kennt, weiß, dass wir sehr oft Ausbruchssignale für unseren Investment-Erfolg nutzen. Mit einer Stop-Buy-Order können Sie diese Signale für sich nutzen und dabei gleichzeitig effektiv und entspannt Geld an der Börse verdienen.

Ihr Jörg Mahnert

www.XundO.info  die Seite rund um Point&Figure


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