Gold: Über 1.160 wieder rein!

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In den letzten Wochen haben sich wieder einmal die Ereignisse an den internationalen Finanzmärkten überschlagen. Griechenland befindet sich am Rande einer Staatspleite. Das Land und seine Politiker an dieser Stelle deswegen zu kritisieren, ist unsere Sache nicht. Stellen wir einfach die prekäre Situation als Tatsache fest und ziehen daraus unsere Folgerungen.

Schulden überall

Mit Griechenland befindet sich ein Kernland der europäischen Union in massiven finanziellen Schwierigkeiten. Plakativ formuliert, wächst der Europäischen Union (EU) die Schuldenlast aller Mitgliedsstaaten über den Kopf.

Euro schwächelte

Wie wir bereits in den letzten Wochen gesehen haben, leidet der Kurs des Euro massiv unter der Schuldenproblematik. Das Vertrauen der weltweit agierenden Anleger in die europäische Gemeinschaftswährung ist stark geschwunden. So konnte der US-Dollar allein seit dem 1. Juni 2009 um mehr als +4,2% gegenüber dem Euro zulegen.

Goldpreis stark gestiegen

Während Gold sonst immer dann gefragt ist, wenn der US-Dollar schwächelt, konnte der Preis des Edelmetalls auf US-Dollar-Basis seit dem 1. Juni 2009 um +15% zulegen. Auf Euro-Basis kommen also noch die Währungsgewinne hinzu. Gold war und ist also ein hoch interessantes Investment – besonders für uns Anleger aus dem Euro-Raum.
Point&Figure-Chart: Mögliche Einstiegsmarken

Point&Figure-Chart Gold: Vor erneutem Einstiegssignal
Mit dem Unterschreiten von 1.060 USD pro Feinunze hatte der Goldpreis am 4. Februar 2010 zwar ein Verkaufssignal generiert, allerdings schon kurz darauf den Aufwärtstrend wieder aufgenommen. In der Point&Figure-Charttechnik gibt es eine spezielle Form des Widerstandes nach einem Verkaufssignal, die Baisseresistance (im Chart als rote, fallende Linie eingezeichnet).

Die Baisseresistance verläuft momentan bei 1.140 USD pro Feinunze. Der aktuelle Gold-Preis liegt ebenfalls bei ca. 1.140 USD pro Unze. Sollte der Kurs über 1.160 USD steigen, gälte die Baisseresistance als überwunden. Der Weg für weitere Kurssteigerungen wäre dann frei und wir würden erneut ein Gold-Investment eingehen.

Schon im Vorhinein zu kaufen, ist zu risikoreich, denn: Unterhalb von 1.160 USD pro Feinunze könnten die Bären – also die Anleger, die auf fallende Kurse setzen – schnell wieder die Oberhand gewinnen.

Da auch solche Anleger nach charttechnischen Gesichtspunkten vorgehen, legen Sie ihre Stop-Loss-Marken knapp oberhalb eines Widerstandes. In diesem Fall ist das knapp über 1.140 USD. Hier müssen sie dann ihre vorher leer verkauften Goldbestände zurückkaufen und treiben so den Kurs weiter nach oben. Das macht es uns dann erheblich einfacher, da wir von den dann weiter steigenden Kursen profitieren werden.

Fazit: Über 1.160 USD gehen wir erneut ins Gold

Sollte Gold über 1.160 USD steigen, werde ich den Lesern des P&F-Traders ein weiteres chancenreiches Investment in diesem Edelmetall zum Kauf empfehlen.

Ihr Jörg Mahnert

www.XundO.info   die Seite rund um Point&Figure