Um 5: DAX regungslos vor Verfall – Spannendes letztes Börsenquartal voraus

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Der morgige Hexensabbat lähmt den deutschen Aktienmarkt. Was auf den ersten Blick wie ein Widerspruch klingt, kann dadurch erklärt werden, dass sich die Profis am Terminmarkt mit dem aktuellen Niveau zum September-Verfall scheinbar wohlfühlen. Der Deutsche Aktienindex ist seit seinem Rutsch am vergangenen Freitag an der Marke von 10.400 Punkten nahezu festgezurrt.

Die heute in den USA veröffentlichten Daten zum Einzelhandel, zur Industrieproduktion und zur Kapazitätsauslastung reihen sich allesamt in die Serie zuletzt schwacher Zahlen ein, die eine Zinserhöhung in den USA in der kommenden Woche sehr unwahrscheinlich werden lassen.

Der übergeordnete Blick der Anleger gilt daher jetzt schon dem letzten Quartal des Jahres. Und da sollte es weitaus volatiler zugehen. Bis zum nächsten Verfall im Dezember erleben wir ein Referendum in Italien, jeweils zwei Sitzungen der EZB und Federal Reserve sowie eine Präsidentschaftswahl in den USA.

Anleger müssen sich auf unruhige Zeiten einstellen. Vielleicht hielt es auch deshalb die Bank of England heute für angebracht, erst einmal abzuwarten. Sie will ihre Munition trocken halten, um im entscheidenden Moment die nötige Feuerkraft zu besitzen.

Jochen StanzlEin Beitrag von Jochen Stanzl

Er ist Chef-Marktanalyst bei CMC Markets, Frankfurt. Davor war Jochen Stanzl über 15 Jahre bei der BoerseGo AG als Finanzmarktanalyst tätig und hat unter anderem die Portale GodmodeTrader, Jandaya und die Investment- und Analyseplattform Guidants mit aufgebaut und als erfolgreiche Kanäle in der deutschen Trading-Community etabliert. Sein analytischer Fokus liegt auf der Kombination aus technischer und fundamentaler Analyse von Währungen, Rohstoffen, Anleihen und der weltweiten Aktienmärkte.

Bildquellen: CMC Markets / dieboersenblogger


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