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Mit Aktien gegen den sinkenden Garantiezins kämpfen

Versicherungskunden haben es schon vernommen: Der Garantiezins sinkt im kommenden Jahr mal wieder. Die Auswirkungen wurden in den letzten Jahren oft klein geredet. Doch allmählich fällt es schwer die Folgen auszublenden, denn immer mehr Versicherte werden im Geldbeutel getroffen. Ein Grund, Abhilfe zu schaffen – mit Aktien.

Konkret wird der auch Höchstrechnungszins genannte Garantiezins für Lebens- und Rentenversicherungen zum 1. Januar 2017 von bislang 1,25 Prozent auf 0,9 Prozent abgesenkt. Dies betrifft auch Berufsunfähigkeitsversicherungen – eines der wenigen Versicherungsprodukte das tatsächlich seine Berechtigung hat.

Der Finanzdienstleister hat einmal ausgerechnet, was der gesunkene Garantiezins für Auswirkungen auf Neuverträge in der Berufsunfähigkeitsversicherung hat: Ab 2017 können die monatlichen Beiträge je nach Altersgruppe und Absicherungszeitraum um bis zu 5 Prozent steigen. Je länger der zu versichernde Zeitraum ist, desto größer fällt die Beitragssteigerung aus.

Erwartete Erhöhung der Beiträge zur Berufsunfähigkeitsversicherung bei Vertragsabschluss 2017:
Eintrittsalter 25: Steigerung um 5 Prozent
Eintrittsalter 35: Steigerung um 3 Prozent
Eintrittsalter 45: Steigerung um 2 Prozent

Hintergrund für die erwartete Beitragssteigerung bei Neuverträgen ist laut MLP, dass die Versicherer mit den monatlichen Zahlungen auch Reserven aufbauen müssen. Diese Reserven wiederum unterliegen dem Garantiezins – je niedriger dieser ist, desto stärker müssen sie aus dem zu zahlenden Beitrag gefüllt werden. Die Reserven dienen vor allem dazu, den Beitragsverlauf in den neu kalkulierten Tarifen konstant zu halten.

Was also tun? Die Beitragssteigerung ist nicht zu verhindern. Aber als Sparer kann jeder sein Vermögen umstrukturieren und zwar so, dass es auch Rendite bringt. Als weg von Sparbuch und Tagesgeld und hin zu den rentablen Anlageformen. Etwa Aktien. Ganz einfach geht das etwa mit einem DAX-ETF. Solide Rendite auf lange Sicht von im Schnitt 8 Prozent. Oder man beschäftigt sich doch etwas mehr mit Aktien & Co., dann ist vielleicht sogar noch mehr drin. So oder so ist auf diese Weise die Beitragssteigerung der Berufsunfähigkeitsversicherung egalisiert, ohne dass es wehtut. Wenn nur alles so einfach wäre.

In diesem Sinne,
weiterhin viel Erfolg bei der Geldanlage

Ihre dieboersenblogger.de-Gründer
Christoph A. Scherbaum & Marc O. Schmidt

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Bildquelle: dieboersenblogger.de


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