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Rosenbauer: Talsohle endlich erreicht?

Der österreichische Feuerwehrtechnikhersteller Rosenbauer (WKN: 892502 / ISIN: AT0000922554) hatte Investoren bereits darüber informiert, dass das erste Halbjahr 2016 wegen der politischen Unruhen im Nahen Osten und des niedrigen Ölpreises schwierig verlaufen ist. Daher kamen die Umsatz- und Ergebnisrückgänge nun nicht als große Überraschung daher.

Zwischen Januar und Juni lagen die Umsatzerlöse bei 383,4 Mio. Euro, 8 Prozent weniger als noch im Vorjahr. Während in einigen Ländern des Nahen Ostens eine Marktschwäche zu beobachten war, konnte wenigstens die Nachfrage in Nordamerika und in Teilen Europas überzeugen. Das EBIT schrumpfte um 14 Prozent auf 18,8 Mio. Euro. Der Nettogewinn fiel mit 16 Prozent auf 13,4 Mio. Euro sogar noch etwas stärker zurück. Besonders ärgerlich: Kurzfristig scheint keine Besserung am Markt für Feuerwehrtechnik in Sicht zu sein. Daher rechnet Rosenbauer mit einem Nachfragerückgang in den wichtigen Märkten Asiens und des Nahen Ostens in der zweiten Jahreshälfte.

Auch wenn Rosenbauer am Donnerstag aus fundamentaler Sich keine besonders erfreulichen Nachrichten präsentieren konnte, legte die Aktie zu. Offenbar sind Anleger der Ansicht, dass die negativen Aussichten nach den jüngsten Kursverlusten inzwischen im Aktienkurs eingepreist sind. Zumal selbst Schnäppchenjäger angesichts eines 2017er-KGV von 10,5 mittlerweile über einen Kauf der Rosenbauer-Anteilsscheine nachdenken dürften.

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Bildquelle: Pressefoto Rosenbauer


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