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Auch bei der Aktienanlage gilt: Drum prüfe wer sich ewig bindet…

Die Aktienanlage ist auf der einen Seite so simpel, und doch gibt es auf der anderen Seite wieder so viele Fallstricke, dass man ganz genau hinsehen muss. Das gilt erst recht, wenn es um den langfristigen Vermögensaufbau mit Aktien geht.

Uns gefällt da eigentlich das bekannte Sprichwort für die Auswahl des Lebenspartners ganz gut: „Drum prüfe wer sich ewig bindet, ob er nicht was bess’res findet…“ Anleger, die mit Aktien auf Dauer Erfolg haben wollen, müssen vor dem eigentlichen Investment einiges an Zeit investieren. Die Auswahl der richtigen Aktien ist das A und O. Erst in zweiter Linie kommt dann das Timing und dann folgt alles andere.

Methoden für die Aktienauswahl gibt es viele, fast so viele wie Anleger. Daher sollte man nie auf ein Pferd setzen. Eine Mischung aus Fundamentaldaten und Charttechnik hat sich jedoch für Privatanleger mit langem Zeithorizont als sinnvoll erwiesen. Und: Je besser man ein Unternehmen versteht, umso eher lassen sich auch die sonstigen Bewertungsergebnisse verstehen. Wer als Privatanleger vielleicht zehn Depottitel im Auge behalten muss, hat genügend Zeit sich mit den jeweiligen Geschäftsmodellen auseinander zu setzen.

Im zweiten Schritt schaut man auf Kennzahlen: Allen voran die klassischen Daten wie Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV), Kurs-Umsatz-Verhältnis (KUV) oder Kurs-Buchwert-Verhältnis (KBV). Zusätzlich sollte man auch immer auf die Dividende und deren Herkunft aus dem Cash-Flow achten. Charttechnisch ist aus langer Sicht vor allem die 200-Tage-Linie (GD200) interessant.

Für alle diese Daten gibt es Schwankungsbereiche, in denen eine Aktie interessant ist. Allerdings gibt es Branchenunterschiede, die man beachten muss. Kombiniert man nun die aktuellen Werte mit historischen Daten, erhält man ein vollständiges Bild.

Das gilt erst recht für den Kursverlauf. Als „Lebenslauf“ einer Aktie bzw. eines Unternehmens macht der Chart deutlich, was ein Unternehmen schon alles erlebt hat. Das gilt vor allem für die relative Performance im Vergleich zu Konkurrenten aber auch zum Gesamtmarkt (DAX, S&P 500).

Hat man nun diese Mischung aus individuellem Eindruck über Unternehmen und Management, aktuellen und historischen Kennzahlen sowie Prognosen für die Zukunft, kann man eine Entscheidung fällen. Entweder Kaufen oder nicht Kaufen. Diese Entscheidung ist die schwerste überhaupt. Aber eine gute Aktie kann man (so gut wie) immer kaufen. Von daher ist mit der richtigen Auswahl das Timing zweitrangig. Das wiederum macht es auf lange Sicht so einfach, mit Aktien renditestark Geld anzulegen.

In diesem Sinne,
weiterhin viel Erfolg bei der Geldanlage

Ihre dieboersenblogger.de-Gründer
Christoph A. Scherbaum & Marc O. Schmidt

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Bildquelle: dieboersenblogger.de


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