Um 10: DAX zwischen tiefen US-Zinsen und schwachem Dollar gefangen

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Bildquelle: dieboersenblogger.de

Wenig Neues brachte das Protokoll der letzten Sitzung der US-Notenbank hervor, welches gestern Abend veröffentlicht wurde. Das aber gerade ist für die Börsen eine gute Nachricht. Denn der Verlauf der Beratungen verspricht weiterhin tiefe Zinsen für längere Zeit. Der September gilt am Markt jetzt nicht mehr als wahrscheinlicher Termin für eine weitere Zinsanhebung.

Nach wie vor befindet sich die US-Notenbank in einer Haltung, in der sie abwarten möchte, bevor sie handelt. Innerhalb der Federal Reserve gibt es offenbar große Differenzen bei der Art und Weise, wie die zukünftige Geldpolitik gestaltet werden soll.

Die Wall Street konnte nach der Veröffentlichung der Mitschnitte ihre Verluste im Handelsverlauf wettmachen. Auch der Deutsche Aktienindex sprang nachbörslich wieder über die Marke von 10.600 Punkten zurück.

Ein schwacher US-Dollar und im Gegenzug ein wieder stärkerer Euro verhindern allerdings heute Morgen stärkere Kursgewinne. Gleichermaßen zog auch der Japanische Yen gegenüber dem Greenback an und vermieste die Stimmung an den asiatischen Börsen etwas. Die Aktienmärkte weltweit warten weiter auf stärkere Impulse in die eine oder andere Richtung.

Jochen StanzlEin Beitrag von Jochen Stanzl

Er ist Chef-Marktanalyst bei CMC Markets, Frankfurt. Davor war Jochen Stanzl über 15 Jahre bei der BoerseGo AG als Finanzmarktanalyst tätig und hat unter anderem die Portale GodmodeTrader, Jandaya und die Investment- und Analyseplattform Guidants mit aufgebaut und als erfolgreiche Kanäle in der deutschen Trading-Community etabliert. Sein analytischer Fokus liegt auf der Kombination aus technischer und fundamentaler Analyse von Währungen, Rohstoffen, Anleihen und der weltweiten Aktienmärkte.

Bildquellen: CMC Markets / dieboersenblogger


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