Barrick Gold, Goldcorp & Co: Ein weiterer Schicksalstag

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Bildquelle: Pressefoto Goldcorp.

In der ersten Jahreshälfte 2016 schienen Goldminenwerte wie Barrick Gold (WKN: 870450 / ISIN: CA0679011084) oder Goldcorp (WKN: 890493 / ISIN: CA3809564097) unaufhaltsam zu sein. Zuletzt geriet die Kursrallye jedoch gehörig ins Stocken.

Chart: finanztreff.de
Chart: finanztreff.de

Sollte das am Mittwochabend veröffentlichte Protokoll der letzten Sitzung der US-Notenbank Fed weitere Hinweise auf Leitzinserhöhungen noch in diesem Jahr bereithalten, dürften Rohstoff- und Edelmetallinvestoren sowie Fans von Goldminenwerten nicht gerade in Jubelstürme verfallen. Zumal Anleger derzeit keine Angst vor Risiken wie dem „Brexit“ oder den chinesischen Wachstumssorgen zu haben scheinen. Genau diese waren es zwischenzeitlich, die Gold noch mehr Attraktivität als „Sicherer Hafen“ verliehen und somit letztlich auch die Kursrallye von Minenwerten angetrieben hatten.

Die gute Nachricht für Fans von Goldminenwerten ist, dass die Marktrisiken im Hintergrund bestehen bleiben und jederzeit neue Turbulenzen auslösen können. Allerdings gibt es bessere Möglichkeiten sein Depot abzusichern als mithilfe von Aktien von Goldminenbetreibern. Schließlich haben sie immer wieder eine hohe Volatilität an den Tag gelegt, während die Konsolidierung in der Branche und das Zurückfahren von Produktionskapazitäten andauern.

Wer Krisenvorsorge betreiben will, setzt lieber auf physisches Gold oder Goldprodukte wie Xetra-Gold (WKN: A0S9GB / ISIN: DE000A0S9GB0). Wie beliebt diese Anlageform mittlerweile ist, zeigte sich an den neuesten Statistiken der Deutschen Börse.

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Bildquelle: Pressefoto Goldcorp.


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