E.ON: Neuer Tiefschlag

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Bildquelle: Pressefoto E.ON

In einem schwachen Gesamtmarktumfeld erging es der E.ON-Aktie (WKN: ENAG99 / ISIN: DE000ENAG999) am Dienstagvormittag besonders schlecht. Die Papiere rutschten an das DAX-Ende und setzten ihrer Talfahrt fort, nachdem der Versorger mit weiteren Milliardenverlusten für Aufsehen gesorgt hatte.

Allerdings musste E.ON am Dienstag mit einem neuen Tiefschlag fertig werden. Die Analysten bei Goldman Sachs führen die E.ON-Aktie nur noch mit einer „Neutral“-Einschätzung. Bis vor kurzem hatte es sogar zu einer Kaufempfehlung gereicht, während das Kursziel (8,30 Euro) nun nach unten gefahren wurde. Den Goldmännern sind vor allem eine mögliche E.ON-Kapitalerhöhung und weniger großzügige Ausschüttungen an die Anteilseigner ein Dorn im Auge.

Chart: finanztreff.de
Chart: finanztreff.de

Sowohl die Aktien von RWE (WKN: 703712 / ISIN: DE0007037129) als auch die E.ON-Papiere konnten zwischendurch eine Erholungsrallye verbuchen. Allerdings kamen die jüngsten Geschäftsberichte bei Anlegern nicht ganz so gut an. Möglicherweise kommen die Anlegerfantasien zurück, wenn es bei den Börsengängen von Uniper und Innogy so richtig ernst wird. Immerhin würden E.ON und RWE damit den nächsten Schritt wagen, wenn es um die Gestaltung der Energieversorgung der Zukunft geht.

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Bildquelle: Pressefoto E.ON


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