Volkswagen: Ist das jetzt gut oder schlecht?

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Bildquelle: dieboersenblogger.de

Angesichts der vielen Herausforderungen, mit denen Volkswagen (WKN: 766403 / ISIN: DE0007664039) fertig werden muss, ist es ziemlich beeindruckend, wie gut sich die Wolfsburger behaupten können. Selbst im Fall der lange Zeit schwächelnden Kernmarke Volkswagen Pkw.

Quelle: de.4-traders.com
Quelle: de.4-traders.com

Man sollte dabei neben „Dieselgate“ vor allem die Markteinbrüche in Südamerika, insbesondere in Brasilien oder in Russland bedenken. Dafür kann sich ein leichtes Absatzminus bei der Marke Volkswagen Pkw im bisherigen Jahresverlauf von 0,9 Prozent auf 3.374.000 Autos sehen lassen. VW kann sich derzeit vor allem darauf verlassen, dass die Erfolge auf dem chinesischen Markt Schwächen anderswo abfedern. Während auf dem wichtigsten Automarkt der Welt seit Jahresbeginn ein Absatzplus von 8,5 Prozent zu Buche steht, lag der Zuwachs im Juli sogar bei 16,7 Prozent. Erfreulich wurde auch die Stabilisierung auf dem russischen Markt aufgenommen. Weniger erfreulich ist dagegen der Umstand, dass die Marke Volkswagen in Europa einen verhaltenen Start ins zweite Halbjahr erlebte.

Chart: finanztreff.de
Chart: finanztreff.de

Obwohl sich die Volkswagen-Aktie dank der jüngsten Erholungsrallye oberhalb der 200-Tage-Linie etabliert hat und sich VW trotz des „Abgas-Skandals“ und wirtschaftlicher Schwächen in einigen Teilen der Welt insgesamt gut behaupten kann, dürften sich Anleger mit weiteren Investments noch zurückhalten. Schließlich bietet sich bei einem Blick auf die Absätze kein einheitliches Bild. Sollte der Boom in China enden, würde der Stabilitätsanker wegfallen. Ganz zu schweigen von den Unsicherheiten, die sich angesichts des noch lange nicht gelösten „Abgas-Skandals“ bieten. Allerdings bleiben immer einige besonders mutige Anleger übrig, die auf ein Comeback der VW-Aktie setzen dürften. Mithilfe von Hebelprodukten (WKN: VS8VJL / ISIN: DE000VS8VJL9) kann man sogar überproportional von einer Erholungsrallye profitieren.

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