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LafargeHolcim räumt weiter auf

Beim schweizerisch-französischen Konzern LafargeHolcim (WKN: 869898 / ISIN: CH0012214059) geht das Großreinemachen weiter. Im Moment hat der Baustoffriese vor allem die Neuordnung seines Geschäfts in China und die Schuldenreduzierung im Blick.

Zunächst einmal hatte LafargeHolcim den Verkauf seiner börsennotierten Unternehmenseinheit Shuangma vermeldet. Jetzt folgte die Ankündigung, dass die meisten nicht börsennotierten chinesischen Zementfirmen an Huaxin Cement gehen sollen. Dabei ist LafargeHolcim selbst an Huaxin zu 41,8 Prozent beteiligt.

Die Aktivitäten, die Teil des Verkaufs sind, beinhalten 13 Zement- und vier Mahlwerke mit einer jährlichen Zementkapazität von 18 Millionen Tonnen. Besonders erfreulich ist jedoch der Umstand, dass damit die Schulden weiter nach unten geschraubt werden können. Durch diese Transaktion kann LafargeHolcim seine Nettofinanzschulden um 376 Mio. CHF reduzieren.

Die Vontobel-Analysten werten es positiv, dass LafargeHolcim durch seine jüngsten Anteilsverkäufe nicht nur seine Schulden senkt, sondern auch sein wenig profitables China-Geschäft zurückfährt. Trotzdem hätte das SMI-Unternehmen weiterhin die Möglichkeit bei Bedarf, das China-Geschäft durch die Übernahme einer Mehrheitsbeteiligung an Huaxin auszubauen. Dank der jüngst ergriffenen Maßnahmen haben sie zudem das „Buy“-Rating für die LafargeHolcim-Aktie bestätigt, genauso wie das Kursziel von 49,00 CHF. Wer als Anleger daher überproportional von Kurssteigerungen der LafargeHolcim-Aktie profitieren möchte, setzt auf Hebelprodukte (WKN: VS8KWY / ISIN: DE000VS8KWY8).

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Bildquelle: Holcim (Deutschland) AG


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