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Um 10: DAX folgt dem Ölpreis – Ölfirmen und Banken geraten in den Fokus

Die Korrelation zwischen Öl und Aktien ist wieder aktiv. Der DAX hängt wieder am Tropf des Ölpreises. Der Blick gilt immer mehr der amerikanischen Ölsorte WTI, die – statt sich zu erholen – den zweiten Tag in Folge unter der 40-Dollar-Marke schloss. Der DAX kämpft aktuell mit dem Durchschnitt der letzten 200 Tage knapp unter 10.100 Punkten.

Das rechte Maß beim Ölpreis ist offenbar noch nicht gefunden. Ein tiefer Ölpreis gerade in der verbrauchsstarken Urlaubszeit ist gut. Ein zu tiefer Ölpreis kann die Stimmung aber schnell kippen lassen. Erholt sich der Ölpreis nicht, gerät die Bonität der amerikanischen Ölfirmen und damit der Banken ins Blickfeld. Das kann dann zu einer Ausverkaufswelle an der Wall Street führen, die dann auch den DAX erfasst.

Jochen StanzlEin Beitrag von Jochen Stanzl

Er ist Chef-Marktanalyst bei CMC Markets, Frankfurt. Davor war Jochen Stanzl über 15 Jahre bei der BoerseGo AG als Finanzmarktanalyst tätig und hat unter anderem die Portale GodmodeTrader, Jandaya und die Investment- und Analyseplattform Guidants mit aufgebaut und als erfolgreiche Kanäle in der deutschen Trading-Community etabliert. Sein analytischer Fokus liegt auf der Kombination aus technischer und fundamentaler Analyse von Währungen, Rohstoffen, Anleihen und der weltweiten Aktienmärkte.

Bildquellen: CMC Markets / dieboersenblogger


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