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Raiffeisen Bank: Ärmel hochkrempeln

Am Montag rutschten die Aktien der Deutschen Bank (WKN: 514000 / ISIN: DE0005140008) und der Commerzbank (WKN: CBK100 / ISIN: DE000CBK1001) mit deutlichen Verluste an das DAX-Ende. Noch schlimmer erging es der Raiffeisen Bank International (RBI) (WKN: A0D9SU / ISIN: AT0000606306).

Ihre Muttergesellschaft, die Raiffeisen Zentralbank (RZB), hatte bei dem europäischen Bankenstresstest besonders schlecht abgeschnitten. Aus diesem Grund gehörte die RBI-Aktie am Montag zu den größten Verlierern am österreichischen Aktienmarkt. Während das Papier auf den letzten ATX-Platz rutschte, kamen die neuerlichen Kursverluste zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt. Schließlich waren die Papiere dabei die 200-Tage-Linie in Angriff zu nehmen. Nach der großen Enttäuschung rund um den Stresstest kann man sich dies nun erst einmal abschminken. Zumal sich jetzt auch noch die Frage stellt, wie das Institut die dünne Kapitaldecke rechtzeitig aufbessern will.

Chart: Ariva

Chart: Ariva

Zumindest hat man auf Unternehmensseite die Stärkung des Eigenkapitals als wesentliches Ziel ausgerufen. Mithilfe eines Transformationsprogramms soll die harte Kernkapitalquote bis Ende 2017 auf mindestens 12 Prozent nach oben geschraubt werden. Bis die entsprechenden Maßnahmen jedoch Früchte tragen, dürfte es noch eine Weile dauern, so dass das Kurspotenzial der RBI-Aktie für eine Weile begrenzt bleiben sollte. Schließlich könnte auch das allgemeine Marktumfeld für europäische Bankenwerte derzeit deutlich besser sein.

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Bildquelle: Pressefoto Raiffeisen Bank International


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